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Doppel-Olympiasieger Tobias Wendl: »Will Trainer werden«

Olympiasieger Tobias Wendl vom RC Berchtesgaden engagiert sich bereits für den Rodel-Nachwuchs. Damit möchte er etwas von der Talentförderung, die er in jungen Jahren genoss, zurückgeben. (Foto: Bittner)

Berchtesgaden – Am Rande des Olympia-Empfangs in Berchtesgaden verriet Doppel-Olympiasieger Tobias Wendl nicht nur, bis mindestens Peking 2022 mit Sport-Partner Tobias Arlt weitermachen, sondern nach der Karriere Trainer werden zu wollen.


»Das ist mein klares Ziel«, so der 30-Jährige, der genau weiß, was er will.

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Als die Super-Tobis 2010 für das damalige deutsche Spitzen-Doppel Patric Leitner/Alexander Resch auf einen Olympia-Startplatz verzichten mussten und Leitner später Trainer von Wendl/Arlt wurde, wollte dieser von seinen Schützlingen, dass sie seine eigenen Erfolgen toppen mögen. »Das möchte ich dann auch mal von den Rodlern, die ich trainieren werde«, sagt Wendl.

In Zeiten, in den Kinder und Jugendliche oft nur noch vor dem Computer sitzen oder mit Tablet und Handy unterwegs sind, sei es für ihn wichtig, dem Nachwuchs Freude am Sport zu vermitteln. »Ich habe soviel von der Talentförderung profitiert und möchte davon etwas zurückgeben«, so der gebürtige Aachener. Das macht er schon jetzt: So bald Wendl Zeit hat, ist der Olympiasieger an der Königsseer Bahn zu finden, um den Kindern seinen Sport näherzubringen. bit