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Drei Betroffene mit möglicher Rauchgasvergiftung

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Mit einem Ventilator wurde die am Ostersonntag durch verbranntes Essen verrauchte Wohnung in der Datzmann-Siedlung belüftet. Foto: BRK BGL

Bischofswiesen (ml) - Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mussten am Ostersonntag zu einem vermeintlichen Zimmerbrand in der Datzmann-Siedlung ausrücken, der sich vor Ort als angebranntes Essen entpuppte. Die Feuerwehr hatte die Lage schnell unter Kontrolle. Dennoch gab es drei betroffene Bewohner, die vom Roten Kreuz auf eine mögliche Rauchgasvergiftung hin untersucht werden mussten. Eine 47-Jährige wurde zur weiteren Beobachtung in die Kreisklinik Berchtesgaden gebracht.


Nachbarn hatten den Rauch bemerkt und einen Notruf abgesetzt, woraufhin die Integrierte Leitstelle Traunstein um 11.37 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden sowie das Rote Kreuz mit zunächst einem Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst in die Datzmann-Siedlung schickte. Da die Feuerwehr bei der ersten Lageerkundung Bewohner ins Freie bringen musste, die während der Rauchentwicklung im Haus waren, wurden sofort ein zweiter Rettungswagen aus Bad Reichenhall und der Krankenwagen aus Berchtesgaden nachgefordert, die dann aber noch auf der Anfahrt wieder abbestellt wurden, da nur eine 47-jährige Frau aus der Nachbarwohnung zur weiteren Beobachtung in die Kreisklinik Berchtesgaden mitfahren wollte. Die Feuerwehr erkundete unter Atemschutz die verrauchte Wohnung nach weiteren Brandherden, entfernte das angebrannte Essen und belüftete das Haus mit einem Ventilator.

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Die Feuerwehr Bischofswiesen war mit 40 Mann und fünf Fahrzeugen im Einsatz, die Feuerwehr Berchtesgaden mit zwölf Mann und drei Fahrzeugen, darunter auch die Drehleiter. Gegen 12.15 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.