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Ein Ort zum Innehalten

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Die Struber Weihnachtsschützen schossen unter dem Kommando des Schützenmeisters Hansi Fegg Salven und Einzelfeuer. Fotos: Anzeiger/B. Stanggassinger
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Kardinal Friedrich Wetter auf dem Weg zur ersten Kapelle.
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Gebete und Ansprachen an der Kreuzigungskapelle.
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Bläser der Marktkapelle sorgten unter dem Dirigat von Urban Hafenmair für eine feierliche Umrahmung.
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Sternförmiger Anmarsch aus Richtung Stiftskirche.

Berchtesgaden - Feierlich wurde der Kalvarienberg am Freitagnachmittag nach umfangreichen Renovierungsarbeiten eingeweiht. Zum Auftakt schossen 22 Struber Weihnachtsschützen Salven und Einzelfeuer bei der festlich geschmückten Hauptkapelle.


Viele Gläubige marschierten sternförmig, von der Kirchleitn-Kapelle, der Stocker-Kapelle, der Franziskanerkirche und von der Stiftskirche hinauf zum Kalvarienberg. Man versammelte sich bei der ersten Kapelle an der Gabelung Soleleitungsweg-Fürstensteinweg, wo Pfarrer Peter Demmelmair seine Grußworte sprach. Besonders begrüßte er Kardinal Friedrich Wetter, der immer wieder gerne ins Berchtesgadener Land kommt. Gerne erinnert sich der Kardinal an viele Firmungen sowie die Feier zur Seligsprechung von Pater Kaspar Stanggassinger im Jahr 1988 in Berchtesgaden. Auch Pfarrer Demmelmair freute sich sehr über den Besuch des Kardinals, schließlich hatte dieser ihn zum Priester geweiht.

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Anschließend betete man bei den Kapellen die 15 Stationen des Leidensweges unseres Herrn Jesus Christus. Unter der Leitung von Urban Hafenmair spielten zwischen den Gebeten fünf Blechbläser der Marktkapelle Berchtesgaden Lieder und Passionsmusik.

Im Anschluss segnete Kardinal Friedrich Wetter die renovierte Kreuzigungskapelle sowie alle Gläubigen. Zudem überbrachte er Grüße des neuen Pfarrers Monsignore Thomas Frauenlob, den er während des Konklaves in Rom getroffen hatte.

Pfarrer Demmelmair bedankte sich bei Kardinal Friedrich Wetter und allen, die mitgeholfen hatten, dass die Renovierung ausgeführt werden konnte.

Ein besonderer Dank galt Bauleiter Michael Wendl, allen beteiligten Firmen, Kirchenpfleger Dr. Hermann Amann, Kreisheimatpfleger Johannes Schöbinger, Stefan Dorn von der Denkmalschutzbehörde im Landratsamt Berchtesgadener Land sowie allen Spendern.

Die geladenen Gäste versammelten sich anschließend im Gasthaus »Goldener Bär« und ließen dort den Nachmittag ausklingen. Bernhard Stanggassinger