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Ein sandiger Weg

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Durch Ausweichstellen können Anlieger mit dem Auto den Fußgängerweg in beiden Richtungen benutzen. (Foto: Vietze)

Bischofswiesen – Der Uhlmühlweg wird erneuert. Gerade den Anwohnern hinter der Baustelle bereitet das Probleme.


»An der Ache« ist ausweglos, deshalb kann man mit dem Auto nur zwischen zwei umständlichen Möglichkeiten wählen, um die Baustelle zu umgehen. Eine Möglichkeit kostet Zeit, die andere ist sowohl schlecht für das Auto, als auch für den Weg. Außerdem verursacht letztere Umwege und sorgt trotz Ausweichstellen bei den Fußgängern für Irritationen. Bei der Gemeinde beschwerten sich sogar schon Fußgänger.

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Die Gemeinde Bischofswiesen erneuert Kanäle, Wasserleitungen sowie Fahrbahnbeläge des Uhlmühlwegs. »An der Ache« ist eine Sackgasse. Momentan haben die Anwohner zusätzlich Probleme damit, mit ihren Autos an der Baustelle vorbeizukommen. Nun gibt es zwei Alternativen: Zum einen können sie die Autos vor der Baustelle parken und erreichen zu Fuß ihr Haus. Zum anderen gibt es eine örtliche Umleitung über den Bachinger Weg.

Dabei fährt man über den Fußgängerweg und gelangt über die Stanggaß zur Bundesstraße. In diesem Fall ist für Anlieger das Befahren des Weges legal. Ausweichstellen sind extra für die enge Durchfahrt angelegt worden, damit keine Gefährdungen der Fußgänger oder entgegenkommenden Autos entstehen. Dennoch ist diese Lösung umständlich. »Wenn ich jeden Tag diesen Sandweg befahre, schadet das meinem Auto«, klagt eine Anwohnerin. Es kommt noch dazu, dass der Fußweg selbst immer schlechter zu befahren sein wird. Pfützen und Rillen erschweren die Fahrt.

»Wir wissen, es ist nicht die ideale Lösung. Allerdings können wir bei der Sackgasse hinter der Baustelle keinen besseren Weg anbieten«, erklärt Geschäftsleiter Rupert Walch. Die Anwohner zeigen für die Situation Verständnis, sind aber nicht glücklich damit. »Gerade, weil keine Bahnschranken da sind und wir über die Gleise fahren müssen, ist extreme Vorsicht geboten«, so ein Anwohner.

Inzwischen liegen bei der Gemeindeverwaltung Beschwerden vor. Aber nicht von den Anwohnern. Fußgänger beklagten sich über die fahrenden Autos am Fußgängerweg. »Die meisten Fußgänger reagierten zwar verwundert, aber waren auf die Anwohner nicht wütend«, so Walch.

Voraussichtlich dauern die Bauarbeiten zwischen vier bis sechs Wochen. Der genaue Zeitraum hängt unter anderem vom Wetter ab. Danach kann man wieder ohne Schwierigkeiten »An der Ache« mit dem Auto über den Uhlmühlweg erreichen. Patrick Vietze