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»Ein Tagestourist gibt 15 Euro aus«

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Die Pläne für den Umbau des Wellnesshotels »Hochkalter« werden derzeit für das Landratsamt aufbereitet. Das gab Herbert Gschoßmann in der Bürgerversammlung bekannt. (Archivbild: Voss)

Ramsau – Das Thema Tourismus, vor allem die Frage, ob es zu viele Touristen in der Ramsau gebe, beschäftigte die Bürger kürzlich bei einer Versammlung im Gasthaus »Oberwirt«.


Laut Bürgermeister Herbert Gschoßmann ist die Auslastung seit 2011 kontinuierlich gestiegen. 2011 waren es 326 000 Gäste, 2016 kamen 362 000 Urlauber. Gleichzeitig gebe es weniger Betten, da das Hotel »Hochkalter« wegfiel. Hierzu informierte der Rathauschef, dass die Pläne für den Umbau des Wellnesshotels derzeit für das Landratsamt aufbereitet werden. An der Absicht der Investoren, das Hotel umzubauen, habe sich nichts geändert.

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Der Tourismus in der Ramsau sei auf einem guten Weg, fuhr Herbert Gschoßmann fort. »Das mediale Interesse am Bergsteigerdorf ist immer noch groß und für uns gilt nun, dieses aufrecht zu erhalten«, betonte er.

Die Frage, ob es zu viele Gäste gebe, verneinten einige Ramsauer, wie auch Tourismusdirektor Fritz Rasp. Allerdings müsse man unterscheiden zwischen denen, die über Nacht bleiben, und denen, die nur einen Tag hier verbringen: Profitieren könne man nur durch Übernachtungsgäste. »Die Tagestouristen lassen im Schnitt 15 Euro in der Ramsau«, informierte Rasp. Ramsau, so Gschoßmann, sei die mit Abstand vom Tourismus abhängigste Gemeinde von allen im Tal. Jeder zweite eingenommene Euro stamme aus diesem Bereich. av