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Eine Woche Vollsperrung am Wachterl

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Am Wachterl rührt sich was. Vom kommenden Montag an ist die Bundesstraße 305 hier wegen dringender Sanierungs- und Asphaltierungsarbeiten eine Woche gesperrt. (Fotos: Wechslinger)
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Am Montag geht es los.

Ramsau – Wegen dringender Unterbau-, Ausbesserungs- und Asphaltierungsarbeiten ist die Alpenstraße (Bundesstraße 305) ab Montag total gesperrt.


Die Sperrung wird vom kommenden Montag, 3. Juli, 7 Uhr, bis zum Montag darauf (10. Juli), für den Durchgangsverkehr von Suzuki Sauder bis zur Einmündung in die Bundesstraße 21 eingerichtet.

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Insgesamt müssen am Ende 35 000 Quadratmeter Straße auf knapp vier Kilometern Länge asphaltiert werden. Außerdem fallen weitere Arbeiten an wie die Sanierung schadhafter Bordsteine und Spitzrinnen, darüber hinaus muss im unteren Bereich wegen des starken Schwerlastverkehrs auf knapp 500 Metern eine Tragschichtverstärkung eingebaut werden. Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich auf rund 770 000 Euro.

Für Anwohner und Lieferanten gibt es während der einwöchigen Arbeiten eine Sonderregelung, die jedoch bei den Klebearbeiten und beim Asphaltieren ausgesetzt wird. In dieser Zeit können auch die Anwohner nicht zu ihren Häusern. Das staatliche Straßenbauamt versucht so schnell wie möglich mit den Arbeiten fertig zu werden und will die Behinderungen in einem möglichst kleinen Rahmen halten. Freilich sind die Arbeiten auch vom Wetter abhängig, das derzeit unbeständig ist. »Uns ist bewusst, dass eine Vollsperrung für die Anlieger eine sehr große Belastung ist, aber wir finden Lösungen«, versprach Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein bei einem Ortstermin.

Auch in anderen Bereichen des südlichen Landkreises ist das Bauamt aktuell stark beschäftigt. So wird am nördlichen Ortsausgang von Bischofswiesen ebenso gebaut wie im Berchtesgadener Nonntal und in der Salzburger Straße. Im August sollen Teile der Roßfeldstraße ertüchtigt und asphaltiert werden.

In Planung sind bereits der Kreisverkehr an der Umgehungsbrücke und der Radweg an der Wimbachbrücke (der von der Gemeinde gebaut und vom Straßenbauamt bezahlt wird) sowie eine Straßensanierung am Bindenkreuz und an der Tangente Taubenseestraße. Auch die Aschauerweiherstraße soll teilweise verbreitert und die neuralgische Stelle bei der Abzweigung zum Rostwald und Hochgartdörfl entschärft werden. Hier hofft Bambach auf eine Diskussion mit den Gemeinden Berchtesgaden und Bischofswiesen, wie man hier zu einer einvernehmlichen Lösung kommen kann. Gleiches gilt für das Radwegenetz, das Bambach mit den betroffenen Bürgermeistern besprechen möchte.

Gar nicht weiter geht es allerdings seit langer Zeit an der dringend sanierungs- und entschärfungsnotwendigen Tangente zwischen Gmundbrücke und Bahnhof. Hier sind sich die Beherbergungsbetriebe auf der anderen Seite der Gleisanlage, die Deutsche Bahn und die Gemeinde Berchtesgaden hinsichtlich einer Lösung nicht einig. Zu den sanierungsbedürftigen Straßen gehört auch die Königsseer Straße.

»Im Berchtesgadener Talkessel sind vielfältige Sanierungsarbeiten nötig, die wir entweder bereits in Angriff genommen haben oder noch ausführen werden. Die Gelder stehen bereit, jetzt gilt es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und mit den Arbeiten zu beginnen«, so Bambach. Christian Wechslinger

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