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Einsatz bei Nebel und Wind

4.2
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Ramsau – Eine 52-jährige Frau hat sich am Samstagmittag gegen 13 Uhr bei einem Sturz am Steig zwischen dem Trischübel und dem Ingolstädter Haus im Bereich der Hundstodgruben unter anderem so schwer an den Rippen und im Gesicht verletzt, dass sie notärztliche Hilfe brauchte.


Bei Nebel und Wind ab rund 2 000 Metern aufwärts war zunächst ein direkter Anflug der Unfallstelle per Hubschrauber nicht möglich, weshalb der Einsatzleiter der zuständigen Bergwacht Ramsau seine Mannschaft für eine bodengebundene Rettungsaktion samt umfangreicher Ausrüstung ins hintere Wimbachgries fliegen ließ. Während die Bergretter und der Bergwacht-Notarzt zu Fuß in Richtung der Patientin gingen, versuchte die Hubschrauberbesatzung in einem günstigen Moment einen Anflug per Rettungstau, der schließlich gelang. Die verletzte 52-Jährige wurde zum Tallandeplatz der Bergwacht Ramsau geflogen, dort weiter versorgt und schließlich gegen 15.20 Uhr zum Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen. Die bodengebundene Rettungsaktion konnte abgebrochen werden, wobei die Bergretter zu Fuß bis zur Grieshütte abstiegen und mit Fahrzeugen zurück ins Tal gebracht wurden. Der Hubschrauber musste mit dem Kerosinanhänger der Bergwacht Berchtesgaden nachgetankt werden.

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Gleichzeitig war die Bergwacht Berchtesgaden mit ihrem Rettungsfahrzeug auf dem Weg zur Königsbachalm im Einsatz, wo gegen 13.50 Uhr an der Abzweigung zum Hochbahnweg ein 70-jähriger Mann mit Kreislaufproblemen zusammengebrochen und gestürzt war. Die Bergwacht versorgte ihn und übergab ihn im Tal an den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes. fb