weather-image
27°

Eiskalter Badespaß

3.7
3.7
Bildtext einblenden
Dieses Foto beweist: Im Königssee gibt es Wassernixen. Sogar im tiefsten Winter.
Bildtext einblenden
Wieder warm eingepackt: Hannes Rasp greift zur Säge. (Fotos: Marschner)
Bildtext einblenden
Mit Mut, Muskeln und Mütze: Bürgermeister Hannes Rasp wagte sich tatsächlich in den Königssee.

Schönau am Königssee – Was als Spaß für Bürgermeister Hannes Rasp am Eröffnungsabend der »Detoxkur« vor drei Wochen begonnen hatte, wurde am Samstag wahr. Er hielt sein Versprechen und schwamm bei 2,5 Grad Wassertemperatur im Königssee fleißig seine Bahn. Bei Regen und knapp null Grad Außentemperatur zeigten sich aber viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen ebenfalls richtig mutig und stiegen in den See.


Auch Dr. Caren Lagler, die Leiterin der Detoxkur »Fit durch unser Gmoa«, sprang gemeinsam mit der Leiterin der Tourist-Information, Alexandra Baschek, ins kühle Nass. Bevor jedoch die Teilnehmer zum Schwimmen gehen konnten, durften sie sich beim Baumstammsägen richtig zum Schwitzen bringen. Ansonsten gab es immer wieder die Möglichkeit, sich an einem Feuer aufzuwärmen. Die Feuerwehren Schönau und Königssee sowie die Wasserwacht betreuten das Badespektakel und sorgten für die Sicherheit der Teilnehmer.

Anzeige

Nach dem kühlen Vergnügen hatte man die Gelegenheit, die Füße in vorbereiteten Wannen mit warmem Wasser gleich wieder aufzuwärmen. Katharina Beer sorgte im Anschluss mit einem kleinen Sportprogramm dafür, dass es wirklich jedem wieder richtig warm wurde.

Die kleinsten Gäste schauten begeistert vom Lagerfeuer aus ihren Mamis und Papis und Freunden beim »Abkühlen« zu, während sie gemeinsam Steckerlbrot backten. »Echostüberl«-Inhaber Andreas Massury stellte dafür den Teig und ein beheiztes Zelt am Seerestaurant, wohin Bürgermeister Hannes Rasp noch alle Teilnehmer im Anschluss zum Suppenessen und Teetrinken einlud, zur Verfügung.

Auf die Frage, wie es war, antwortete Dr. Caren Lagler: »Ich habe mir jetzt drei Wochen den Kopf zerbrochen, wie es wohl sein wird, in das eiskalte Wasser zu springen, aber jetzt hab ich es gemacht und es war gar nicht so schlimm.« Auch dem Bürgermeister schien es nicht allzu kalt gewesen zu sein, denn er ging gleich zweimal an diesem Nachmittag in den See zum Schwimmen. Susann Marschner