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Erfolg durch stimmiges Ambiente

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Auch der sechste Berchtesgadener Advent war ein Erfolg. Allen Grund zur Zufriedenheit hatten deshalb Geschäftsführerin Brigitte Zobel und ihre Kollegen Franz Stangassinger (l.) und Stefan Schlagbauer. (Foto Meister)

Berchtesgaden – Das war sicherlich kein schwerer Termin für die Geschäftsführung des Berchtesgadener Advents. Kurz vor Torschluss am Nachmittag des Silvestertages trafen sich die Verantwortlichen zu einem letzten Glühwein, auch, um auf den Erfolg anzustoßen. Zwar sei es noch zu früh, um ein gültiges Resümee zu ziehen, doch habe man allen Grund, rundum zufrieden zu sein, sagte Geschäftsführerin Brigitte Zobel.


Auch zum Ende der bereits sechsten Auflage des Berchtesgadener Advents tummelten sich viele Menschen an den Verkaufsständen, um den letzten Grillwürsten und den Getränkevorräten zu Leibe zu rücken. Eine schöne Kulisse für eine erste Bilanz. Das Wetter habe in diesem Jahr ganz besonders gut mitgespielt. Nach ein wenig Regen zu Beginn sei es trocken geblieben, zwar auch ohne Schnee, aber letztlich ideal für die Betreiber der Stände und natürlich für die ungezählten, doch sehr vielen Besucher. Besser könne es kaum sein.

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Brigitte Zobel wusste auch noch andere Gründe für den Erfolg des Marktes. Eigentlich sei alles gut angenommen worden, vom Emmausweg bis zur Inselhütte, in der die Besucher empfangen wurden. Vor allem aber sei es das gesamte Ambiente, das den Markt für Einheimische und auswärtige Besucher zum ein- oder mehrmaligem Besuch animiere. Auf dieser Schiene werde man auch künftig weiter fahren.

Man denke schon jetzt über Veränderungen, Verbesserungen nach, die den nächsten, den siebten Adventsmarkt begleiten sollen, sagt Stefan Schlagbauer. Es gehe aber nur um Details, um Kleinigkeiten, schob Franz Stangassinger nach. Denn das Grundkonzept stimme, wie der Verlauf des diesjährigen Marktes gezeigt habe. Was sich auch darin spiegele, dass man Einheimische aus allen umliegenden Gemeinden, die man schon lange nicht mehr getroffen hat, plötzlich zwischen den Ständen entdecken konnte.

Bernie Zauner, auch zum »letzten« Trunk erschienen, freute sich, dass sowohl die Einheimischen als auch Besucher aus nah und fern den Markt stark frequentierten. Brigitte Zobel hatte sogar Zahlen. Rund 5 000 angemeldete Busgäste waren in den vergangenen Wochen zum Berchtesgadener Advent gekommen. Dazu kämen vermutlich dreimal so viel unangemeldete Busreisegäste. Vor allem freute sich die Geschäftsführerin über den Ansturm in den Tagen nach Weihnachten, als viele auswärtige Gäste aus der bayerischen Umgebung und aus Österreich gekommen seien. Manche nahmen dabei durchaus auch eine längere Anreise in Kauf.

Stefan Schlagbauer war der Werbungseffekt wichtig. Wer einen schönen Tag in Berchtesgaden erlebt habe, komme vielleicht zu anderer Jahreszeit wieder, oder erzähle anderen davon. Dieter Meister