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Erfrischung bei minus ein Grad in der Schellenberger Eishöhle

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Eine willkommene Erfrischung bietet gerade an heißen Tagen die Schellenberger Eishöhle im Untersberg. Wenn die Temperaturen im Tal über die 30-Grad-Marke klettern, dann freuen sich die Besucher über die in der Höhle konstante Temperatur von minus ein Grad. Die Eismassen der größten erschlossenen Eishöhle Deutschlands werden auf rund 60 000 Kubikmeter geschätzt. 


Durch 30 Meter dicke Eisschichten geht der Führungsweg, der mit Karbidlampen ausgeleuchtet ist, in tiefer gelegene Eishallen mit Eissäulen, Eisfahnen, Eismandln und Eisfällen. Im Schein von Magnesium beleuchtet Höhlenführer Paul Schmaus aus Inzell die rund 3 000 Jahre alten Eisschichten und es glitzern unzählige Eiskristalle auf, als wären Decke und Wände mit Diamanten und Edelsteinen besetzt. Die Führungen finden zu jeder vollen Stunde von 10 bis 16 Uhr statt und dauern rund 45 Minuten. (Fotos: privat)

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