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Ersatzgeschwächt verloren

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So wartete bereits in der Klasse F60 auf Maximilian Rehlegger ein Tscheche der besonderen Klasse. Die Schulterniederlage war somit nicht zu vermeiden. Allerdings gewann Rehlegger sogar die erste Runde, ehe er auf die Verliererstraße kam.


Besser lief es in der schwersten Gewichtsklasse (F120) zwischen Philipp Degel und dem Berchtesgadener Hans Wolfgang Preinfalk. Der Berchtesgadener verlor zwar die erste Runde, drehte den Kampf danach jedoch völlig und ging als sicherer Punktsieger von der Matte. Der TSV Berchtesgaden verkürzte auf 3:5, war jedoch im nächsten Kampf schon wieder ohne Chance. Wolfgang Heil (F60) stellte sich nach einer Operation für Sebastian Hillebrand in den Mannschaftsdienst, war jedoch gegen den starken Tschechen Petr Zacharias ohne Chance.

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Die Klasse G96 konnte vom TSV Berchtesgaden nicht besetzt werden und so ging der Gastgeber mit 13:3 in Führung. Auch im nächsten Kampf (G66A) gab es für den TSV Berchtesgaden nichts zu erben. Rifat Cengiz lag nach Punkten schon vorn, als er Korbinian Hillebrand schulterte. Andreas Anton Hillebrand (F84B) war gegen Alexander Kunz ebenfalls chancenlos und verlor entscheidend. Nachdem auch Benedikt Graßl (G84B) geschultert wurde, kamen zum Abschluss noch drei gute Kämpfe für den TSV Berchtesgaden.

Zunächst siegte Christoph Graßl (F66B) mit 3:2 Punkten gegen Sebastian Orban. Auch Andreas Hillebrand (F74B) wusste beim technisch überlegenen Sieg gegen Ulrich Blümel zu gefallen. Schließlich landete auch noch Alexander Petersen (G74A) gegen Lukas Ring einen 3:1-Punktsieg, der die klare Niederlage erträglicher aussehen ließ.

»Wenn wir heute in Bestaufstellung hätten antreten können, dann wäre da sogar ein Sieg möglich gewesen«, erklärte Ringerchef Hans Labacher nach dem zweifellos sehr einseitigen Kampf.

Die Schülerstaffel unterlag beim Tabellenzweiten TV Traunstein mit 11:27. Dabei holten Alexander Wimmer, Thomas Brandner (keinen Gegner) und Marius Mackamul die Punkte. cw