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Erst pflastern, dann asphaltieren

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Langsam wächst alles zusammen. Aktuell sind die Pflasterer am Werk.

Bischofswiesen – Die angekündigte Vollsperrung der Bischofswieser Ortsdurchfahrt wird es nicht vor Mitte Juni geben. Das war laut Bürgermeister Thomas Weber dieser Tage das Ergebnis einer Baustellenbesprechung. Zunächst sollen die Pflasterarbeiten links und rechts der Straße erledigt werden und erst dann wird zum Abschluss des aufwendigen Bauprojekts die Feinasphaltschicht aufgetragen.


Ein genauer Zeitraum für die abschließende Asphaltierung, die mit einer mehrtägigen Vollsperrung der Bundesstraße verbunden ist, war bislang nicht genannt worden. Es hatte lediglich geheißen: nach den Pfingstferien. Nun ist klar, dass erst die Pflasterbeläge auf den Gehwegen und in den Bereichen rund um den Bischofsbrunnen aufgebracht werden. »Das macht Sinn, denn dann brauchen wir später nicht mehr einzugreifen«, sagt Gemeindebaumeisterin Regine Enenkel. Mit den Asphaltierungsarbeiten wird die Baustelle somit abgeschlossen sein.

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Die aufwendigen Kanal- und Wasserleitungsarbeiten sind jedenfalls beendet, die letzten Gräben werden aktuell verfüllt. Auch mit der Mauersanierung oberhalb der Ache ist man weitgehend fertig. Hier ist man nur noch mit dem Verfugen beschäftigt. Außerdem werden zurzeit die Fundamente für die später zu errichtende neue Brücke vorbereitet.

Der Verkehr floss in den vergangenen Wochen weitgehend störungsfrei. Gestern gab es erstmals seit längerer Zeit wieder eine Ampelregelung, die zu längeren Wartezeiten führte. »In nächster Zeit wird es aber nur gelegentlich und ganz kurz zu Ampelregelungen kommen«, versichert Bürgermeister Weber. Dennoch werden die Bischofswieser und vor allem die vielen Verkehrsteilnehmer um eine mehrtägige Vollsperrung zum Abschluss der Baumaßnahme nicht herum kommen.

Etwa vier bis fünf Arbeitstage sind dafür eingeplant, bei zwischenzeitlichem Regen kann sich die Sperrung somit verlängern. Einen genauen Termin können Gemeinde und Baufirma zurzeit aber noch nicht nennen. Ulli Kastner