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Es ging um Biber und Wolf: Wichtige Gespräche rund um die Jagd

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Sie betonten ihre Zusammenarbeit: (v.l.) Erster Vorsitzender Kreisgruppe BGL Hans Berger, Matthäus Michlbauer vom BBV, Leiter AELF TS Alfons Leitenbacher, Ehrenvorsitzender der KG BGL Hans Niederberger und Werner Schmölzl, zweiter Vorsitzender KG BGL. (Foto: Stowasser)

Berchtesgadener Land – Anlässlich der Neubesetzung des Geschäftsführers des Bayerischen Bauernverbandes in der Geschäftsstelle in Traunstein bat der erste Vorsitzende der Kreisjägerschaft Berchtesgadener Land, Hans Berger um ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen.


Beim Treffen im Gebäude des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein waren auch Behördenleiter Alfons Leitenbacher und der Bereichsleiter Forst Hannes Lechler dabei, sowie der neue Geschäftsführer des BBV TS Matthäus Michlbauer. Von der Kreisjägerschaft Berchtesgadener Land waren der erste Vorsitzende Hans Berger, zweiter Vorsitzender Werner Schmölzl und Ehrenvorsitzender Hans Niederberger anwesend.

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Hans Berger betonte, dass ihm das Verhältnis zum Bauernverband und zum AELF wichtig sind. Nur mit einem Miteinander werde das gemeinsame Ziel, ein waldverträglicher Wildbestand in der Region, erreicht. Berger betonte aber auch, dazu seien ein fairer Umgang und gegenseitiges Verständnis von großer Bedeutung. Matthäus Michlbauer stellte die Frage in den Raum, wie der Jagdverband zur Schwarzwildproblematik, zu Biber und Fischotter und letztlich auch zum Wolf stehe. Werner Schmölzl sagte den Landwirten die grundsätzliche Unterstützung zu und erklärte, dass die Jäger im BGL entsprechend der Gesetzeslage handeln werden.

Alfons Leitenbacher betonte die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe BGL und brachte die richtungsweisenden Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Rehwild in Erinnerung.

Außerdem regte er an, die Diskussion über ein Schalenwild- und Fütterungskonzept im BGL wieder aufzunehmen. Hans Niederberger erkundigte sich nach dem Stand des Vegetationsgutachtens. Hannes Lechler erklärte, die Aufnahmen seien abgeschlossen, Ergebnisse lägen aber noch keine vor. Zur Erläuterung der Gutachten und der revierweisen Aussagen wies er auf das bewährte Mittel der Revierbegänge hin, die weiterhin vom Amt angeboten werden.

Zum Schluss bot Hans Berger dem Bauernverband und dem AELF die Unterstützung und Zusammenarbeit an. Er betonte, dass die Kreisjägerschaft der Ansprechpartner in allen Belangen rund um die Jagd ist. fb