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Falscher Notruf: Junger Freilassinger löst Großeinsatz der Polizei aus

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Polizei
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Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv Foto: dpa

Freilassing – Mit einem falschen Notruf erlaubte sich ein 20-jähriger Freilassinger am Donnerstagabend gegen 23 Uhr in Freilassing einen folgenreichen schlechten Scherz.


Der junge Mann rief via Notruf bei der Einsatzzentrale an und teilte unter falschem Namen mit, dass ein 30-jähriger Mann in einem Haus in der Richard-Strauß-Straße damit drohte, das Gebäude in die Luft zu sprengen. Außerdem schieße er mit einer Waffe um sich.

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Diese Meldung löste einen Großeinsatz der Freilassing Polizei und der umliegenden Dienststellen aus, bei denen auch Feuerwehr und das Rote Kreuz in Bereitschaft gerufen wurden.

Beim Eintreffen der Polizeikräfte wurde der angebliche Schütze schlafend in seinem Bett angetroffen – verständlicherweise war er von dem Einsatz völlig überrascht worden. Hinweise für eine bevorstehende Sprengung oder diverse Waffen konnten die Beamten nicht entdecken. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zum wahren Anrufer: Ein 20-jähriger Nachbar.

Dieser muss sich nun unter anderem wegen Vortäuschens einer Straftat und Missbrauch von Notrufen sowie falscher Namensangabe verantworten. Zudem wird geprüft, ob er sich an den Einsatzkosten beteiligen muss.