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Fertigstellung zur Hauptsaison

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Mehrere Experten trafen zu einem »Jour Fixe« am Wachterl zusammen und überzeugten sich vom Fortschritt an der Bucherbrücke (v.l.): Baudirektor Vitus Danzl und Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann sowie Stefan Schmieder vom Staatlichen Bauamt und Andreas Prantl von der Strabag. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
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Ende Juni soll die Bucherbrücke für den Autoverkehr freigegeben werden.

Ramsau – Die Bauarbeiten an der Bucherbrücke über den Schwarzbach an der Alpenstraße sind sehr gut im Zeitplan. Baudirektor Vitus Danzl vom Staatlichen Bauamt Traunstein erklärte bei einem »Jour Fixe« mit Vertretern der Gemeinde Ramsau, Mitarbeitern der Straßenbaufirma Strabag und der Firma Schwab Bau im Gasthaus »Wachterl«, wie weit die Arbeiten an der Brücke fortgeschritten sind. Wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt, dann soll die Brücke Ende Juni einspurig für den Autoverkehr freigegeben werden.


Der Schwerverkehr mit statistisch 100 Fahrzeugen am Tag wird allerdings weiterhin umgeleitet werden. Probleme damit gab es damit bisher keine. Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann bedankte sich bei Vitus Danzl für die schnelle und unbürokratische Aufstellung von weiteren Hinweiszeichen für die Umleitung.

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Am 3. Februar hatte der Abriss der alten Bucherbrücke, die im Jahr 1935 gebaut worden war, begonnen. »Hätte man nicht ab dem Jahr 1960 massiv mit dem Salzen begonnen, dann hätte die Bucherbrücke noch viele Jahre gehalten«, erklärte Danzl und wies darauf hin, dass die Fertigteile für die Fahrbahn in der nächsten Woche verlegt würden. Eine provisorische Absicherung erfolge durch eine Betonleitlinie, klärte der Baudirektor weiter auf. Im weiteren Zuge der Arbeiten finden auch Reparaturarbeiten an zwei weiteren kleineren Brückenelementen zwischen Bucherbrücke und Wachterl statt. Der »Brücken-Tourismus« habe sich laut Wachterl-Wirt Thomas Graßl zuletzt etwas abgeschwächt. Doch einige Leute würden sich nach wie vor persönlich vom Baufortschritt überzeugen. Am Freitag haben Interessierte ab 15 Uhr ganz offiziell die Möglichkeit, sich den Brückenbau anzuschauen. Dabei stehen die Verantwortlichen auch für Fragen zur Verfügung.

Lobende Worte für die Bauarbeiten fand der am meisten von der Sperrung Betroffene, Wachterl-Wirt Thomas Graßl. Er befürwortete die Baumaßnahme eindeutig. »Sie war ganz einfach notwendig.« Dem allgemeinen Lob über die Fortschritte beim Brückenbau schloss sich Herbert Gschoßmann an. Er sei froh darüber, dass der Zeitplan eingehalten werden könne.

Schließlich machte auch Diplomingenieur Andreas Prantl von der Strabag Mut: »Wir hatten großes Glück mit dem milden Winter. Jetzt dürfte nichts mehr schief gehen. Wir sollten die Zeitvorgaben halten, wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert«. Christian Wechslinger