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Festtag zur Erscheinung des Herrn

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Die Bischofswieser Weihnachtsschützen schossen am Reißenbichl.
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Zum letzten Mal sangen beim Festgottesdienst alle gemeinsam das Lied »Stille Nacht«.
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Musikalisch gestaltete die Musikkapelle Bischofswiesen unter der Leitung von Florian Lindner den Gottesdienst.
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Kräftiger Schneefall begleitete den Festzug von der Bischofswieser Pfarrkirche bis zum »Brenner Bräu«. (Fotos: B. Stanggassinger)

Bischofswiesen – Die Bischofswieser Weihnachtsschützen feiern traditionell an Epiphanie, dem Dreikönigstag und Festtag zur Erscheinung des Herrn, ihren Jahrtag. Zahlreiche Teilnehmer kamen am Sonntag zu dem Festtag in die Gemeinde.


Die Weihnachtsschützenvereine Stanggaß, Bischofswiesen, Strub, Engedey und Winkl stellten sich mit ihren Fahnenabordnungen vor dem Gasthaus »Brenner Bräu« zum Kirchenzug auf. Angeführt von der Musikkapelle Bischofswiesen mit dem Trommlerzug, zog man in die Pfarrkirche Herz-Jesu in Bischofswiesen ein. 13 Bischofswieser Weihnachtsschützen schossen am Reißenbichl während des Kirchenzuges, der heiligen Wandlung und des Festzuges.

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Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob im Beisein von Gemeindereferentin Birgit Hauber. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Musikkapelle Bischofswiesen unter der Leitung von Kapellmeister Florian Lindner. Nach dem Segen sang man zum letzten Mal in der Weihnachtszeit das Lied »Stille Nacht, heilige Nacht«.

Gefeiert hat man nach einem Festzug im »Brenner Bräu«. Die Vereinsfahnen wurden geschwungen und die Musikkapelle Bischofswiesen spielte vor dem Eingang, bis alle Schützen im Wirtshaus waren. Per Handschlag wurden sie von Wirt Rado Krivos mit dem Wunsch »Ein gutes neues Jahr« begrüßt. Die Sternsinger verkündeten ihre Botschaft und sammelten noch einmal für einen guten Zweck. Der Vorstand der Bischofswieser Weihnachtsschützen, Ulli Metzendorf, begrüßte alle Ehrengäste und Weihnachtsschützen und bedankte sich bei Pfarrer Frauenlob für den feierlichen Gottesdienst und auch bei Pfarrer Bernhard Bielasik für sein Kommen sowie bei den Sternsingern und Ministranten.

Es gab einige leere Tische im »Brenner Bräu«, doch das hatte seinen Grund. Viele sind bei der Feuerwehr und andere hatten an dem schneereichen Sonntag Räumdienst. Das Größte im vergangenen Jahr war laut Metzendorf die Verleihung der Auszeichnung »Bayerisches Immaterielles Kulturerbe« an die Weihnachtsschützen. »Darauf können wir stolz sein. Es ist eine Ehre, aber auch eine Verantwortung, dass wir das den Jungen weitergeben«, so der Vorstand der Bischofswieser Weihnachtsschützen. Bürgermeister Thomas Weber sprach ein Grußwort und betonte, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Pfarrer Frauenlob freue.

»Wir arbeiten schon eineinhalb Jahre an Projekten zusammen und wir arbeiten sehr gut zusammen.« Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr verabschiedete sich der Bürgermeister und wünschte noch einen guten Festtag. Bernhard Stanggassinger