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Fieberhafte Beweismittelsuche

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Bad Reichenhall – Der Tatverdächtige des Gewaltverbrechens von Reichenhall sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Der 21-Jährige, der bereits am Donnerstag festgenommen worden war, soll sich bislang zur Tat nicht äußern. Währenddessen untersucht die Sonderkommission »14. Juli« weiteres Gelände nach Spuren und Beweismitteln.


Wo sind die persönlichen Gegenstände der beiden Gewaltopfer? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit die 60-köpfige Sonderkommission, die händeringend nach dem entscheidenden Beweis fahndet.

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Bereits am Montagabend waren Beamte beim Absuchen eines Areals fündig geworden. Dort sei man laut Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Gegenstände gestoßen, die mit der Tat in Einklang gebracht werden könnten. Eine nähere Beschreibung, um welche Gegenstände es sich handelt, wollte die Polizei bis Redaktionsschluss nicht machen.

Das untersuchte Gelände befindet sich laut Medieninformationen östlich von Bad Reichenhall. Nach dem Fund der Objekte wurden weitere Bereitschaftspolizisten angefordert sowie Diensthundeführer, die das Gelände rund um die Fundstelle der Gegenstände näher untersuchten.

Die am Montagabend aufgefundenen Gegenstände wurden für weitere Untersuchungen noch in der Nacht auf Dienstag zur Rechtsmedizin in München gebracht. Sowohl am Dienstag als auch heute, Mittwoch, soll es weitere Suchaktionen geben.

Mit Hochdruck bereitet die Polizei nach Aussage von Polizeisprecher Franz Sommerauer eine Gegenüberstellung zwischen dem Tatverdächtigen und dem 17-jährigen Opfer vor.

Am 14. Juli, dem Tag des Fußball-WM-Endspiels, war in der Nacht ein 73-Jähriger durch brutale Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. Das Mädchen erlitt schwere Stichverletzungen. Kilian Pfeiffer