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Fit in den Frühling dank Kartoffelkur

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Dr. med. Anneliese Heidegger ist von der positiven Wirkung der Kartoffelkur auf die Gesundheit überzeugt. Die Ärztin begleitet die Marktschellenberger Gesundheitswochen. Foto: Anzeiger/Voss

Marktschellenberg - Bis 23. März dreht sich in Marktschellenberg jetzt wieder alles um die Gesundheit. Die traditionellen Marktschellenberger Gesundheitswochen werden wieder von Dr. med. Anneliese Heidegger betreut. Beim Begrüßungsabend am Freitag im Rathaus konnten sich Interessierte von der Ärztin beraten lassen. Dabei erfuhren sie unter anderem, was es mit der Kartoffelkur auf sich hat, wie man sich fit hält und was bei den Gesundheitswochen noch auf dem Plan steht.


»Übersäuerung ist der chronische Tod des Menschen.« Mit dieser Aussage wollte Dr. Heidegger ein Aufhorchen bei den zwölf Zuhörern erreichen. Laut der Ärztin ist zu viel Säure im Körper schädlich und muss ausgeglichen werden. Dieses Ziel soll mit der »Kartoffelkur« erreicht werden. Dabei befolgen die Teilnehmer einen strikten Ernährungsplan, der neben einem leichten Diät-Effekt dazu führen soll, das »Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper« zu halten. Dr. Heidegger wies darauf hin, dass neben einer falschen Ernährung auch Stress und Ärger zur Übersäuerung führen. Ein wichtiger Teil der Kur ist das morgendliche Einnehmen eines »Basenpulvers«, das dabei hilft, Säuren im Körper zu lösen und auszuscheiden. Das Pulver ist in der Apotheke zu erstehen.

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Die Kartoffelkur ist Hauptteil der Marktschellenberger Gesundheitswochen, dauert 14 Tage und kostet 20 Euro. Die Teilnehmerinnen der Kur werden jedoch während der beiden Wochen nicht allein gelassen. Dr. med. Anneliese Heidegger steht Tag und Nacht zur Verfügung, falls jemand Hilfe benötigt oder ungewöhnliche Symptome bemerkt.

Aber im Rahmen der Marktschellenberger Gesundheitswochen gibt es auch für Nichtteilnehmer attraktive Angebote wie medizinische Vorträge, Atmungsübungen, Qi-Gong und Nordic Walking. Zum Abschluss der Gesundheitswochen am 23. März gibt es einen Vortragsabend zum Thema Krankenhaus mit Internistin und Chefärztin Dr. med. Zenker Wendlinger. Die Kur-Teilnehmer erwartet an diesem Abend zusätzlich ein Abschlussessen.

Die eine oder andere Zuhörerin macht die Kur nicht zum ersten Mal. Maria Kastner aus Schönau am Königssee ist schon seit Jahren sehr zufrieden mit der Wirkung der Kur: »Nach der Kur hat man wieder richtig Kraft für alles. Sonst bin ich eine, die gern Süßes mag, aber während der Kartoffelkur brauche ich keine Schokolade.« Auch bei Osteoporose und Rheuma soll die Kur helfen. Angeblich haben Patienten nach den zwei Wochen kaum Schmerzen.

Frau Dr. Heidegger wies bei ihrem Vortrag besonders auf eine Studie hin, die die positiven Effekte der Kur beweise. »An den Universitäten Salzburg und München war man über die Veränderungen im Blut während der Kur hell erstaunt. Bei 100 Patienten wurde vor und nach der Kur Blut abgenommen und die hormonellen Veränderungen waren deutlich erkennbar. Nur zu empfehlen!« Annabelle Voss