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Fix und fertig am Watzmann

4.5
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Ramsau – Es ging gar nichts mehr. Ein 63-jähriger Urlauber hatte sich bei seiner Watzmann-Überquerung am Donnerstag völlig übernommen. Soldaten, die gerade bei einer Übung waren, führten den total erschöpften Bergsteiger vom Goldbründl Richtung Wimbachgries. Die alarmierte Bergwacht Ramsau rückte mit zwei Trupps – per Hubschrauber und per Geländefahrzeug – zu dem Mann vor, da die Lage zunächst unklar war.


Der Bodentrupp traf den Erschöpften schließlich in der Wimbachgrieshütte an. Nachdem ihn der Notarzt versorgt hatte, wurde er mit dem Geländefahrzeug abtransportiert. Wie Einsatzleiter Helmut Stutz berichtet, war der Rucksack des Wanderers viel zu schwer.

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»Dieses Problem beobachten wir von der Bergwacht immer häufiger«, sagt Stutz. Mit zwölf oder 13 Kilo Gepäck auf dem Rücken verbrauche man einfach zu viel Energie und sei wenig beweglich. »Vieles, was die Bergsteiger dabei haben, ist unnötig«, erklärt Stutz. Zum Beispiel ein riesiges Brotzeitbrettl aus massiven Holz. Christian Fischer