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Fleißige Musikanten in Marktschellenberg

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Viele fleißige Hände sind am Aufbau des Festzelts für den Schellenberger Kirtag beteiligt. Fotos: Anzeiger/B. Stanggassinger
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Ab Freitag gibt es im Schellenberger Festzelt wieder ein musikalisches Unterhaltungsprogramm.

Marktschellenberg – Eine große Hinweistafel für den am Wochenende beginnenden Schellenberger Kirtag steht in der Schnitzhofallee und das Festzelt wurde am Freitag ebenfalls schon aufgestellt. Alles in Eigenleistung von den Musikanten der Musikkapelle Marktschellenberg.


Die Schellenberger Musikanten sind nicht nur fleißige Musiker, sie sind auch talentierte Handwerker und so machen sie den kompletten Aufbau und die Ausstattung gemeinsam in Eigenleistung. Die beiden Zimmerer Fridolin Deinlein und Anton Stanggassinger haben für das Zelt eine neue Bühne gebaut, Franz Angerer und Simon Stocker sind Fachmänner, was das Elektrische angeht. Als Gast im Festzelt ist man sich dessen gar nicht bewusst, was da alles perfekt vorbereitet und organisiert sein muss. »Wir helfen alle zusammen«, sagt Anton Kranawetvogl.

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Und es gibt viel zu tun: Aufbau der Küche, Aufbau der Bar, Installation des Wassers, Elektrische Installation, WC-Aufbau. Am Dienstag liefert das Hofbräuhaus Berchtesgaden Bierzeltgarnituren und Maßkrüge. Aufgestellt werden die Tische und Bänke von den Musikanten. Eine Überprüfung der »fliegenden Bauten« nimmt am Mittwoch das Landratsamt vor. Wenn alles passt, wird die Genehmigung erteilt. Ab diesem Zeitpunkt helfen auch die Frauen der Musiker mit. Sie reinigen das Zelt und sind beschäftigt bei der Einlagerung der Lebensmittel in die Kühlanhänger. Während des Festzeltbetriebs helfen sie mit bei der Bewirtung. Ein Schellenberger Musikant ist auch »Laroswacht«-Wirt Manfred Fendt, der für den Festzeltbetrieb ein besonders köstliches Sauerkraut zubereitet.

Wichtig ist den Musikanten die Beschallung des Festzeltes. Man soll sich während der musikalischen Darbietungen noch bestens unterhalten können. 850 Personen haben Platz im Zelt und man ist stolz, dass man es wieder geschafft hat. Von 4. bis 7. Juli sollen die Freunde der Blasmusik auf ihre Rechnung kommen. Das komplette Programm gibt es in der morgigen Ausgabe. Bernhard Stanggassinger