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Fünf Partnerschulen für Forschungszentrum

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Auch das CJD-Gymnasium in Schönau am Königssee gehört zu den Partnerschulen des Forschungszentrums, im Bild zwei der Schülerinnen Julia Wagner und Helena Zapletal, die sich hier neue Kurse am Schülerforschungszentrum aussuchen.
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Kathi Hesselbach und Thomas Moderegger vom Gymnasium Berchtesgaden haben zusammen mit anderen Schülern mithilfe des Schülerforschungszentrums ein Projekt von psm-protech an Land gezogen. (Fotos: Hudelist)

Berchtesgadener Land – Rund 8 500 Schüler haben im vergangenen Jahr im Schülerforschungszentrum experimentiert und geforscht. »Auch in diesem Jahr werden wir diese Zahl erreichen«, sagt Geschäftsführer Christoph Geistlinger. »Damit sind wir auch ausgelastet, denn für mehr Schüler bräuchten wir auch mehr Lehrpersonal.« In den vier Jahren des Bestehens haben sich fünf Schulklassen als besonders treue Besucher im alten Gymnasium Berchtesgaden herauskristallisiert. Sie wurden jetzt offiziell »Partnerschulen des Schülerforschungszentrums«.


Das Ziel des Forschungszentrums für Schüler ist, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. Und das scheint zu funktionieren, zumindest bei den Schülern der offiziellen Partnerschulen, die jetzt im Rahmen einer Feier im Landratsamt Urkunde und Schild erhielten. Die Partnerschulen sind das Gymnasium Berchtesgaden, das Gymnasium der CJD Christophorusschule in Schönau am Königssee und die Mittelschule Bad Reichenhall, sowie die Realschule in Freilassing und ein Gymnasium in Pfaffenhofen.

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Dass eintägige Kurse ganzer Klassen im Schülerforschungszentrum Lust auf Technik machen, auch bei Mädchen, beweisen die beiden zwölfjährigen Schülerinnen des CJD-Gymnasiums Helena Zapletal und Julia Wagner. »Wir haben interessante Experimente mit Wasser und Luft gemacht und alles im Mikroskop untersuchen können«, erzählt Helena. »Am Ende stellen wir dann immer das Ergebnis unserer Arbeit mit einem Plakat vor«, ergänzt Julia. Auch von den beiden Bienenvölkern im Forschungszentrum sind die Beiden begeistert.

Für Thomas Moderegger und Kathi Hesselbach vom Gymnasium in Berchtesgaden ist das Schülerforschungszentrum eine Art »Vermittler«, den sie haben mithilfe des Zentrums den Auftrag vom psm-Protech in Marktschellenberg erhalten, eine Lösung für eine Recycling-Aufgabe zu finden.

Wanderungen im Rahmen des Exkursionstages nach Berchtesgaden mit anschließendem Untersuchen von Blättern und Steinen scheint auch ein Highlight der Schüler zu sein, auch für Florian Kloft und Tanja Vogt von der Mittelschule Bad Reichenhall. »Wir haben zwar auch an der eigenen Schule Mikroskope, aber eben nicht so viele«, ergänzt Lehrerin Nadine Meier.

Bei Tanja hat das Arbeiten im Schülerforschungszentrum ihre technische Neugier geweckt: »Ja, ich möchte später einmal etwas mit IT machen«, sagt die 15-Jährige. Ähnlich motiviert sind der 15-jährige Marvin Oswald und der 16-jährige Simon Sieberer von der Realschule in Freilassing. Beide haben Robotik- und Raketenbaukurse hinter sich. Marvin war auch in den Ferien bei speziellen App-Programmierkursen im Schülerforschungszentrum. Michael Hudelist

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