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Gäste strömen weiter in die Tourismusregion

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Auch im neuen Jahr geht es mit dem Tourismus im Berchtesgadener Land weiter aufwärts. (Foto: BGLT)

Berchtesgaden – An diese Tourismuszahlen hat man sich in der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK) mittlerweile fast schon gewöhnt: Pluszahlen bei Gästen und Übernachtungen in Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Ramsau und Bischofswiesen, Rückgänge nur in Marktschellenberg. Auch im Februar war es wieder so.


Nach dem starken Jahresauftakt in der TRBK konnte man sich auch im Februar wieder über positive Zahlen freuen. Die Gäste legten um 7,35 Prozent, die Übernachtungen um 6,63 Prozent zu. So ergibt sich freilich auch in der Gesamtbilanz der ersten beiden Monate ein erfreuliches Bild für den Tourismus im südlichen Berchtesgadener Land. Die Gästezahlen liegen in den ersten beiden Monaten um 12,02 Prozent über dem Vorjahreswert, die Übernachtungszahlen legten immerhin um 6,94 Prozent zu.

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Nach Berchtesgaden kamen im Februar 8,67 Prozent mehr Gäste als im Vorjahresmonat. Bei den Übernachtungen liegt das Plus bei 4,76 Prozent. Nach dem hervorragenden Januar liegt der Gesamtzuwachs in den ersten beiden Monaten sogar bei 12,10 (Gäste) beziehungsweise 6,75 Prozent (Übernachtungen).

Genauso gut sieht es in Bischofswiesen aus, das sich im Februar über einen Schub bei den Gästen in Höhe von 4,83 Prozent und bei den Übernachtungen von sogar 9,59 Prozent freuen durfte. Entsprechend positiv sind die bisherigen Gesamtwerte für das laufende Jahr: plus 10 Prozent bei den Gästen und plus 7,56 Prozent bei den Übernachtungen.

Freuen können sich genauso die Vermieterinnen und Vermieter in Schönau am Königssee. Die Zuwächse im Februar betrugen 12,24 Prozent bei den Gästen und 10,58 Prozent bei den Übernachtungen. In der Gesamtbilanz des laufenden Jahres spiegelt sich dies entsprechend positiv wider: plus 14,60 Prozent bei den Gästen und plus 7,99 Prozent bei den Übernachtungen.

Nach der Explosion im Januar konnte man in der Ramsau im Februar etwas durchatmen, lag aber immer noch im Zuwachsbereich. Der betrug bei Gästen 0,22 Prozent und bei den Übernachtungen 2,29 Prozent. In der Gesamtbilanz bleibt man weiterhin auf gutem Kurs: Der Anstieg liegt bei 11,72 Prozent bei den Gästen und bei 7,40 Prozent bei den Übernachtungen.

Nach dem bereits mäßigen Januar gab es in Marktschellenberg im Februar sogar einen massiven Einbruch. Um 36,64 Prozent ging die Gästezahl zurück, das Minus bei den Übernachtungen lag in Marktschellenberg immer noch bei 29,10 Prozent. So sieht auch die Gesamtbilanz des laufenden Jahres in der Grenzgemeinde alles andere als gut aus: 25,39 Prozent weniger Gäste und 20,77 Prozent weniger Übernachtungen registrierten die Vermieterinnen und Vermieter. Ulli Kastner