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Gefährliches Nadelöhr entschärft

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Die neue breitere Durchfahrt in der Hanielstraße wird von den Verkehrsteilnehmern begrüßt. Dadurch wurde vor allem die Sicherheit der Radfahrer erhöht. (Foto: Wechslinger)

Berchtesgaden – Für Busse und Lkw war das frühere Nadelöhr Hanielstraße oftmals ein Stressfaktor, für Radfahrer gefährlich. Nun gibt es eine neue Markierung, die das Fahren dort sicherer machen soll.


Ein Schwerfahrzeug und ein Pkw kamen früher auf der Hanielstraße gerade noch aneinander vorbei. Aber bei zwei Lastwagen im Begegnungsverkehr wurde es eng. So eng, dass teilweise rangiert werden musste. Dies hat sich durch eine neue Fahrbahnmarkierung und den Wegfall der Parkflächen auf der Spur vom Ortseingang bis zur Tankstelle stark geändert. Jetzt kommen die Fahrzeuge problemlos aneinander vorbei.

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Busfahrer der RVO loben die neue Verkehrssituation. Gleiches gilt für die Fuhrunternehmer und andere Großfahrzeugführer. Auch bei der Dienstbesprechung der Polizeiinspektion wurde die neue Situation für gut befunden. Für die Radfahrer ist nun ein Streifen zwischen Fahrbahn und Randstein, beziehungsweise Fahrbahn und geparkten Autos vorgesehen. Wie von Marktbürgermeister Franz Rasp zu erfahren war, wurde die enge Durchfahrt früher billigend geschaffen, um den Verkehr zu beruhigen. Rasen ist nach dem Kreisverkehr beim Haus der Berge ohnehin nicht angesagt, denn dort sind nur 30 km/h erlaubt und die Geschwindigkeit wird regelmäßig kontrolliert. Eine weitere Neuerung in diesem Bereich ist die Parkmöglichkeit für Autos neben dem Minigolfplatz bis zur Tankstelle. Bisher war dies nur Bussen vorbehalten. Christian Wechslinger