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Gemeinde bezieht Stellung zur Baustelle in Bischofswiesen

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Foto: pixabay

Bischofswiesen – Viele Autofahrer im Talkessel bemängeln derzeit die Situation wegen der B20-Baustelle an der Ortsdurchfahrt Bischofswiesen. Nun bezieht auch die Gemeinde dazu Stellung.


Trotz aller Mühen wird diese Situation leider noch einige Tage anhalten, so die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung. Dort kennt man die Problematik und bemüht sich um eine schnelle Abwicklung der Baumaßnahmen, um die Fahrbahn bald wieder auf zwei Spuren freigeben zu können.

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Wegen der aufwendigen Baumaßnahmen zur Erstellung der Stützmauer muss von der Ampelregelung länger Gebrauch gemacht werden, als urspünglich angenommen. Außerdem ist aufgrund unerwarteter, mangelhafter geologischer Verhältnisse eine zusätzliche Abwasserleitung im Bereich der Rampe für Spundwandarbeiten erforderlich. Ebenso muss der Boden unter dem zu erstellenden Fundament ausgetauscht werden. Erst zu Beginn der Sanierungsarbeiten an der Stützmauer wurde deutlich, dass dort ein weitaus größerer Bereich abzubrechen und zu erneuern ist als erwartet.

Ampel noch bis zum 19. Dezember

Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, sollte die Ampel am 19. Dezember entfernt werden können und der Verkehr damit wieder zweispurig fließen.

Inzwischen wird man für die Baumaßnahme zunehmend beschimpft, teilt die Gemeinde unserer Redaktion mit. Es sei zu erwidern, dass ein derartiges Bauprojekt an einer der engsten Stellen im Talkessel nicht mit anderen Baustellen vergleichbar ist. Die Baumaßnahmen werden nicht nur von Seiten der Gemeinde als erforderlich angesehen, sondern werden auch seitens des Straßenbauamts zur Sicherung der Straße als notwendig betrachtet.

Langfristiges Ziel der Aktion soll die bessere und schnellere Abwicklung des Verkehrsflusses durch Bischofswiesen abzuwickeln. Dafür bittet die Gemeinde die Bürger im Gegenzug um Geduld und das zeitlich begrenzte Hinnehmen der damit verbundenen Unannehmlichkeiten.

Auch der Egoismus der Autofahrer trage zu dem beklagten Verkehrschaos bei: Die verkehrsgesteuerte Ampel sollte bei angemessener Fahrweise ein gemäßigten Verkehrsfluss ermöglichen. So kann das "Nicht-Einfädeln-Lassen" anderer Autofahrer zu Rückstau in den Baubereich führen und so in einer ungünstigen Ampelsteuerung enden.

Pressemitteilung der Gemeinde Bischofswiesen

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