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Gemeinderat spricht sich gegen weiteres Geschäft in der Seestraße aus

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Der nicht finale Entwurf zeigt die geplanten Verkaufsflächen vor dem »Königsseer Hof«. Die Bauvoranfrage lehnte der Gemeinderat allerdings einstimmig ab. Foto: privat

Schönau am Königssee – Einer Bauvoranfrage, an den »Königsseer Hof« Verkaufsräume anzubauen, begegnete der Gemeinderat am Dienstagabend mit Skepsis. Die Seestraße um weitere Verkaufsmöglichkeiten erweitern? Besser nicht, so lautete der einstimmige Beschluss.


Außerhalb der Baugrenzen befindet sich jener Bereich, ein ehemaliger Biergarten, auf dem die Verkaufsräume entstehen hätten sollen, wenn es nach Walter Friedl geht, der die Baumaßnahme plante. »Wir müssten dafür den Bebauungsplan der Seestraße ändern«, sagte Bürgermeister Hannes Rasp, der allerdings keine Notwendigkeit erkennt, die Seestraße um einen weiteren Verkaufsraum zu erweitern. Auch der Bauausschuss hatte sich in seiner jüngsten Sitzung gegen den Erweiterungsbau ausgesprochen und damit dem Bauwerber eine Absage erteilt.

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Keine Schwierigkeiten sieht der Gemeindechef allerdings hinsichtlich eines geplanten Glasaufzuges am »Königsseer Hof«, der zwar teilweise außerhalb der Baugrenzen liegt, für dessen Umsetzung man laut Rasp aber eine Ausnahme machen könne. Kilian Pfeiffer