weather-image
29°

»Gemeinsam sind wir stark«

2.1
2.1
Bildtext einblenden
Über das 25-jährige Bestehen des Katholischen Frauenbundes in Marktschellenberg freute sich das Vorstandsteam mit 1. Vorsitzenden Bärbel Heger (vorne/M.), der Bezirksleiterin des Diözesenverbands, Waltraud Wagner (vorne/.r.), und einigen Helferinnen. (Foto: privat)

Marktschellenberg – »25 Jahre Katholischer Deutscher Frauenbund« feierte am Freitag der Zweigverein Marktschellenberg zusammen mit der Marktgemeinde. Motto des Abends war: » Gemeinsam sind wir stark«, denn dieser Leitsatz ist auch Programm bei den Marktschellenberger Damen. Gemeinsam engagieren sie sich seit 25 Jahren im Ort und in der Umgebung bei vielen Projekten.


Der Zweigverein Marktschellenberg ist zu einer festen Größe im Ort gewachsen, egal ob beim Kuchenverkauf am Kirtag, beim Glühweinausschank während des Kramperllaufens im Dezember oder beim Basarverkauf am Ostermarkt. Die eingenommen Gelder wurden stets für den guten Zweck verwendet.

Anzeige

Wenn man sich die Zahlen der letzten 25 Jahre ansieht, dann merkt man schnell, wie wichtig der Frauenbund in der Gemeinde ist. Von 1990 bis 2001 wurden für die Kirche, den Pfarrhof und den Kindergarten 39 201 DM gespendet, von 2002 bis 2014 noch einmal 9 551 Euro. Insgesamt wurden in den letzten 25 Jahren 77 098 DM (bis 2001) und 37 534 Euro (ab 2002) für soziale Zwecke, einheimische Vereine und verschiedene Einrichtungen gespendet.

Auch die »Junge-Frauen- Gruppe« ist stets aktiv im Einsatz für die Kleinsten. Ob Zirkus, Zauberer oder Märchenerzählerin, Bastel- und Kochnachmittage, Kräuterwanderungen und Kinderwallfahrten – das Angebot der engagierten Frauen ist groß und sehr beliebt bei den Jüngsten. Vor allem das Kinderschminken ist in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil beim Kirtag geworden.

Die Jubiläumsfeier am Freitag begann in der Pfarrkirche, in der Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob und Diakon Bernhard Hennecke gemeinsam eine heilige Messe abhielten. Dabei bedankten sich die Geistlichen beim Verein für seine ehrenamtliche und aktive Unterstützung. Die Gratulation der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats überbrachte Florian Kranawetvogl. Musikalisch wurde die Messe von der Berchtesgadener Rhythmusgruppe unter der Leitung von Andrea Reichenwallner untermalt.

Anschließend zogen die über 80 Frauen und Männer weiter in den Feuerwehrsaal zum gemeinsamen Beisammensein. Nach der Begrüßung durch die Teamleiterin Barbara Heger und den Grußworten des 2. Bürgermeisters Volkhard Geiger wurde das Buffet freigegeben. Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Ehrung der Gründungsmitglieder des Vereins. Barbara Heger überreichte gemeinsam mit Traudl Wagner, selbst lange Jahre 1. Vorsitzende des Vereins und derzeit Bezirksleiterin des Diözesanverbands im Berchtesgadener Land, die KDFB-Nadel sowie liebevoll hergestellte Latschensträuße.

Traudl Wagner gab dabei einen Einblick in die Vereinsarbeit und rief die Gründung des Frauenbundes vor 25 Jahren in Erinnerung. Gertraud Hochfilzer informierte die Mitglieder über die karitativen Spenden der letzten Jahre.

Die vielen Gäste ließen es sich natürlich nicht nehmen, dem Verein persönlich zu gratulieren, darunter die Damen von »Tee nach sieben«, der Berchtesgadener und Untersteiner Frauenbund sowie die Rhythmusgruppe von Berchtesgaden, die auch während der Feier immer wieder musikalische Höhepunkte setzte. Während der ganzen Feier lief eine Diashow mit vielen unterhaltsamen alten und neuen Bildern des Vereins. Das eine oder andere Bild aus vergangener Zeit brachte die Zuschauer zum Lachen.

Die Jubiläumskerze hatte Roswitha Spitznagel angefertigt. Hildegard Reiß hatte für die vielen Gäste ein Lebkuchenherz mit einer in Zuckerschrift verzierten »25« darauf gebacken – auch das Motto »Gemeinsam sind wir stark« zierte das Geschenk. Inge Bahmer, ebenfalls im Team des Vereins, überraschte die Mitglieder mit einem selbst gestrickten Lebensfaden – ein treffendes Geschenk, wenn man bedenkt, dass sich der Frauenbund schon über so lange Zeit hinweg bewährt hat.

Der Geburtstagswunsch des Frauenbundes wäre, dass neue Mitglieder, besonders jüngere Frauen, den Weg zum Frauenbund finden, damit die Gemeinschaft lebendig bleiben kann. Susann Marschner