weather-image

Gleisbagger überrollt Mitarbeiter im Freilassinger Bahnhof

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Foto: FDL/Brekl

Freilassing – Ein schweres Unglück passierte am frühen Montagmorgen im Bahnhof Freilassing, als ein Mitarbeiter von einem Gleisbagger überrollt und dabei schwer verletzt wurde.


Update, 10 Uhr:

Der Arbeiter wurde am Montagmorgen kurz nach 5 Uhr von einem Unimog-Zweiwegefahrzeug im Freilassinger Bahnhof erfasst und ist dabei schwer verletzt worden. Laut Bundespolizei war er vom Fahrer unbemerkt vom Fahrzeug gefallen. Als sich der Arbeiter via Funk nicht mehr meldete, habe der Baggerfahrer nachgesehen und festgestellt, dass der Mann vom Unimog erfasst worden war.

Anzeige

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwilligen Feuerwehren Freilassing und Ainring und das Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notärztin zum Unfallort. Entgegen erster Vermutungen war der Mann nicht eingeklemmt und musste nicht mit technischem Gerät befreit werden. Die Retter versorgten ihn notärztlich und fuhren ihn dann aufgrund seiner schweren Kopf- und Beinverletzungen ins Salzburger Unfallkrankenhaus.

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Patiententransport mit der Trage über das Gleisbett, leuchtete die Einsatzstelle aus und sicherte die Unfallstelle und die gesperrte Bahnstrecke ab.

Beamte der Bundespolizei und der Polizeiinspektion Freilassing waren zur Unfallaufnahme vor Ort. Aufgrund der Bahnstreckensperrung wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Gegen 8.20 Uhr wurde der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes zur Betreuung des Unimog-Fahrers nachgefordert.

Pressemeldung BRK BGL

Erstmeldung, 7.15 Uhr:

Der Bauarbeiter wurde am Montagmorgen kurz nach 5 Uhr von einem Gleisbagger überfahren und blieb schwer verletzt unter der großen Maschine liegen.

Die alarmierte Feuerwehr Freilassing und der Rettungsdienst konnten den eingeklemmten Mann befreien und brachten ihn ins Krankenhaus.

Der Bahnverkehr musste in dieser Zeit komplett eingestellt werden. Für Pendler und auch den überregionalen Zugverbindungen zwischen München und Salzburg kam es zu erheblichen Verspätungen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und der Ursache aufgenommen.

FDL/Brekl

Italian Trulli