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Grabenweg soll asphaltiert werden

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Bischofswiesen – Der unasphaltierte Grabenweg in Bischofswiesen war bei der Unwetterkatastrophe am 2. Juni so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Straße nicht mehr befahrbar war. Einem Antrag der Anlieger auf Ausbau des öffentlichen Feld- und Waldwegs kam der Gemeinderat am Dienstag weitgehend nach. Der Grabenweg soll zumindest asphaltiert werden – eine Beteiligung der Anlieger wird erwartet.


In dem Antrag hatten die Anlieger mitgeteilt, dass der Grabenweg beim Unwetter auf einer Länge von rund 100 Metern erheblich zerstört worden war. Es handele sich dabei um eine der letzten noch nicht asphaltierten Zufahrtsstraßen im Gemeindegebiet. Die Anlieger sind der Ansicht, dass die ständigen Wartungskosten höher liegen als ein einmaliger Ausbau.

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Der würde, wie Gemeindemitarbeiter Mathias Irlinger mitteilte, nach einer Grobschätzung rund 250 000 Euro kosten. Die Schäden könnten über ein Sonderförderprogramm abgewickelt werden. Darüber hinaus könnten die Anlieger an der Baumaßnahme beteiligt werden. Es gelte aber bei der Diskussion zu bedenken, dass es noch weitere nicht-asphaltierte Wege im Gemeindegebiet gebe, die als Erschließungsstraße dienten.

Kaspar Stanggassinger (Freie Wähler) zeigte Verständnis für den Wunsch der Anlieger und schlug als Kompromiss vor, statt eines Komplettausbaues nur eine Asphaltdecke aufzuziehen. Das komme dann vielleicht auf 50 000 Euro. »Das ist ja auf Dauer kein Zustand«, sagte Stanggassinger.

Das sah auch Bürgermeister Toni Altkofer so. Man sollte die Anlieger mit dieser Variante vertraut machen und auf dieser Basis eine Kostenkalkulation erstellen lassen. Vielleicht könne man sich ja auf eine Beteiligung vonseiten der Anlieger verständigen.

Dem stimmte der Gemeinderat geschlossen zu. Die Gemeinde wird auch noch eine Anliegerversammlung organisieren. Ulli Kastner