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Feierliche Einweihung der neuen Kindertagesstätte an der Schießstättstraße

Große Investition in die Kleinen

Applaus zur Erweiterung der Kindertagesstätte: Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp (r.), Leiterin Magdalena Wenig (M.) und zahlreiche Gäste feierten am Samstag die Einweihung des Erweiterungsbaus. (Foto: Tessnow)

Berchtesgaden – Geschafft. Rund sechs Monate beanspruchten die umfangreichen und teils komplizierten Bauarbeiten am Nachbargebäude des Kindergartens. Mit einem Investitionsvolumen von 3,1 Millionen Euro, das die Marktgemeinde und der Freistaat stemmten, entstand ein modernes Gebäude mit einer schön gestalteten Außenanlage. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Am Samstag konnte die Einweihung gefeiert werden.


Allerdings mussten die Handwerksfirmen in den vergangenen Wochen noch ordentlich ranklotzen. Besonders eifrig wurden die Planungsvorgaben im Außenbereich umgesetzt. Die Errichtung von massiven Holzzäunen, die Begrünung und Baumbepflanzung sowie Spielplatzgeräte mussten installiert werden. Viele Möbel wurden geliefert und montiert und jede Menge Spielzeug sollte noch eingeräumt und aufgebaut werden. Bis zum Vortag der Eröffnung konnte man immer noch finale Werkeleien wahrnehmen.

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Für Magdalena Wenig war das kein Grund zur Nervosität. Schließlich leitet sie seit 25 Jahren den Kindergarten. Über die Bauarbeiten berichtete sie so souverän, als wäre in den letzten Monaten nichts Besonderes passiert. Alles sei Hand in Hand gelaufen. Der Betrieb im Stammhaus lief parallel störungsfrei weiter und die neuen Anmeldezahlen hätten nicht besser ausfallen können. Neu entstanden sind nun unter anderem der Kleingruppenraum, die Kinderkrippe, der Spielflur, der Personalraum sowie der Garderobenbereich. 75 neue Plätze gibt es jetzt.

Die Feierlichkeiten eröffnete die Kinder-Singgruppe: »Willkommen« hieß es im Intro. Danach gab es als kleine Zugabe das themenbezogene »Achtung-Fertig-Los«. Gut gelaunt trat Bürgermeister Franz Rasp folglich vor die herausgeputzten Gäste. Er unterstrich nochmals das Grundkonzept dieser Investition: »Ein Kind braucht Bindung und Bildung.« Auch die heimische CSU-Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber war gekommen. In ihrer Ansprache ergänzte sie den Tenor des Bürgermeisters und unterstrich die Wichtigkeit des Neubaus. Es sei nicht nur in ein Gebäude, sondern auch in Perspektiven investiert worden, so Kaniber.

Danach segneten Kaplan Gerhard Wiesheu, Priesteramtskandidat Mathias Klein- Hessling sowie der evangelische Pfarrer Peter Schulz die Tagesstätte. Bauingenieur Thomas Wagner überreichte dem Bürgermeister den symbolischen Schlüssel des Hauses, der diesen vertrauensvoll in die Hände der Kindergartenleiterin legte. Jörg Tessnow