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»Große Investitionen erledigt«

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Ramsau - Den Haushaltsplan für das Jahr 2013 hat Kämmerer Alois Resch in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgestellt. So liegt der Verwaltungshaushalt bei 4,28 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt schließt mit 696 000 Euro. Ramsaus Schulden liegen bei 3,67 Millionen Euro. Laut Gemeindeprognosen sollen diese aber sukzessiv abgebaut werden - wenn denn nichts dazwischenkommt. Große Investitionen sind nicht geplant.


»Die großen Investitionen sind erledigt«, sagte Alois Resch zu Beginn. Der Kanalbau, die Schule, die Turnhalle und der Kindergarten - viel Geld ist in der Vergangenheit in diverse Gemeindeprojekte geflossen. Das soll zwar auch in Zukunft fortgesetzt werden, jedoch »sind die großen Baustellen abgeschlossen.«Als Nächstes stehen die Gemeindestraßen auf dem Sanierungsplan. Ob Alte Reichenhaller Straße, Graßlerstraße, die Stützmauer der Kederbacherstraße, Hintermühle oder die Instandsetzung der Brücken: Über 200 000 Euro sind hierfür eingeplant.

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Alois Resch zeigte sich gegenüber der Heimatzeitung zufrieden, dass das Thema Kindergarten bereits erledigt ist: »In den Nachbargemeinden wird derzeit aufgestockt, um ausreichend Platz für die unter Dreijährigen zu bieten.« Das habe man in der Ramsau bereits getan.

Wasser- und Kanalkosten bleiben in der Ramsau unverändert, ebenso die Steuerhebesätze, so Resch. Die Gemeinde muss für 2013 Kredite in Höhe von 112 000 Euro aufnehmen. Der Schuldenstand ist mit 3,67 Millionen Euro aktuell hoch. Dieser soll sich in den nächsten Jahren aber deutlich verringern, wie Resch prognostiziert. Bereits 2016 soll der Wert unter der Drei-Millionen-Marke liegen. 2018 dürften Ramsaus Schulden nach der Rechnung des Kämmerers lediglich noch 2,38 Millionen Euro betragen. »Natürlich sind das Prognosen, die nur dann zutreffen, wenn nichts Unerwartetes dazwischenkommt.« Kilian Pfeiffer