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Grün, gesund, alkoholfrei – Curry am »St. Patrick’s Day«

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Stefan Kurz mit dem grünen Curry »Chicken Rizzala«. (Foto: Vietze)

Berchtesgaden – Wer kein Partymensch ist und lieber gesundheitsbewusst lebt, kann den »St. Patrick’s Day« auch auf andere Art begehen. Geradezu ideal dafür eignet sich das grüne Curry »Chicken Rizzala« von Stefan Kurz, das er in seiner Gaststätte »Kurz a Curry« anbietet.


Dem »Berchtesgadener Anzeiger« hat Kurz das Rezept für vier Personen exklusiv verraten. Vor allem, was bei der grünen Farbe zu beachten ist. Übrigens: Stefan Kurz hat 13 Jahre lang in Boston gelebt, wo jährlich eine der größten »St. Patrick's Day«-Paraden weltweit stattfindet.

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Speziell für den »St. Patric'’s Day« setzt Stefan Kurz das grüne Curry Chicken Rizzala auf die Karte. »Ich hätte auch irische Gerichte aus Schafsgedärmen anbieten können. Das isst aber heutzutage kaum noch wer«, scherzt Stefan Kurz. Zudem sei es in grüner Farbe schwer machbar. Deshalb kam ihm vor fünf Jahren die Idee mit dem »Chicken Rizzala«. Neben dem speziellen Gericht hält er grüne Limonade für die Gäste bereit. Doch was ist das große Geheimnis des Currys? Stefan Kurz erklärt, wie man Chicken Rizzala für vier Personen kocht.

Das Rezept

Zunächst muss man 50 Gramm eingeweichte Cashewkerne zu Cashewpaste pürieren. Von der Cashewpaste getrennt sollen 50 Gramm Koriander zusammen mit 50 Gramm Minze püriert werden. Im Anschluss 1,2 Kilogramm Hühnerbrust grob würfeln und zwei Esslöffel Öl in einen Wok geben. Vier aufgeschlagene Kardamomkapseln, eine Zimtstange, einen halben Teelöffel Kreuzkümmel sowie zwei Lorbeerblätter hinzufügen und die Zutaten anschwitzen und etwas dunkler werden lassen. Zwiebeln hinzugeben und glasig andünsten. Danach kommen zwei Esslöffel Knoblauch-Ingwer-Paste, die eins zu eins mit etwas Öl püriert werden, dazu. Sobald von allen Seiten Farbe angenommen wurde, wird die Cashewpaste untergerührt. »Sollte die Konsistenz zu dickflüssig sein, kann man etwas Wasser oder Hühnerbrühe angießen«, erklärt Kurz.

Anschließend werden die Fleischwürfel in der Soße gegart. Danach wird noch mit einem halben Teelöffel Muskatnuss, einem halben Teelöffel gemahlenem Kreuzkümmel, einem Teelöffel gemahlenem Koriander sowie je einer Prise Salz und Zucker abgeschmeckt. Hinzu kommt ein Teelöffel Limettensaft. Wer Schärfe mag: Zwei grüne, längs geschnittene Chilischoten hinzugeben. Zum Schluss kommt die aus Koriander und Minze verarbeitete Paste. »Ganz wichtig: Wenn die Paste im Wok ist, darf man nicht mehr kochen. Sonst färbt sich das Curry braun«, erklärt Kurz.

Nach 15 Minuten Garzeit ist das grüne »Chicken Rizzala« fertig. Als Beilage kann man Reis oder Fladenbrot zum Curry servieren. »Wenn alles vorbereitet ist, ist das Curry recht flott gemacht«, sagt Kurz. Patrick Vietze

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