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Hauptsache gesund

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Ex-Bezirksliga-Torjäger Hans Stöckl mit seinen beiden Töchtern. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
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Christa (l.) und Elmar Raab (r.) mit Tochter Tanja und Schwiegersohn Lars Wegeleben würden sich über Schnee freuen.
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Bekam Besuch aus Australien: der Berchtesgadener Gemeinderat Hermann Lochschmied (2.v.r.).
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Gut gelaunt ins neue Jahr: das Team des Gasthauses »Goldener Bär« um Wirt Peppi Haslinger (r.).
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Guter Vorsatz: Dr. Peter Heck will sich mal wieder ein Eishockeyspiel des EVB anschauen.
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Touristenführer Walter Gruber ist auch 2014 mit seinen Kunden aus aller Welt unterwegs.
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Trainingsrückstand: Die Skibergsteigerin Judith Graßl legt nach den Feiertagen wieder los.
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Beste Freunde: Schäffler-Chef Dieter Schweiger (l.) Skisprunglegende Helmut Kurz.
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Der ehemalige Kommandeur der Struber Jager, Alexander Sollfrank, mit Tochter Romy.
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Serviert seiner Familie an Silvester Hirschgulasch: Extremkletterer Thomas Huber.

Berchtesgaden – Glück, Gesundheit und gute Stimmung: Das wünschen sich die Berchtesgadener für das neue Jahr. Der »Berchtesgadener Anzeiger« hat mal nachgefragt, was sich die Talkessel-Bewohner sonst noch vom neuen Jahr erwarten.


Rudi Siglreithmayr aus Traunstein kommt seit 25 Jahren nach Berchtesgaden und bietet am Wochenmarkt kosmetische Pflegeartikel und Gesundheitsprodukte an. Siglreithmayr hofft, dass ihm seine Zaubermittel genau so viel helfen wie seinen Kunden, die ihm schon sehr lange die Treue halten. Der Traunsteiner bereist mit seinem Stand 158 Märkte im Umkreis von 50 Kilometern um Traunstein. Dass Siglreithmayr an Silvester nach eigenem Bekunden nur Wasser trinkt und nichts isst, ist vermutlich ein Scherz.

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Die Familie des ehemaligen Hals-, Nasen- und Ohrenarztes Dr. Peter Heck feiert daheim mit der 99-jährigen Mutter, die man gut und gerne 30 Jahre jünger schätzen könnte. Der Mediziner frönt als ehemaliger Klassespieler des VfR Mannheim immer noch dem Sport. Vor allem spielt er gerne Tennis beim TC Berchtesgaden. Der Fan des Eishockeyvereins »Adler Mannheim« war früher auch Stammgast beim Eishockeyverein Berchtesgaden: »Ich komme schon mal wieder und schaue mir die Burschen an«, verspricht der Sportkenner für das kommende Jahr.

Der Schäffler-Chef will aufhören

Sportlich außerordentlich fit ist auch Dieter Schweiger, vielen Berchtesgadenern als Chef der Schäffler bekannt, die alle sieben Jahre eindrucksvoll in Erscheinung treten: »Es wird Zeit, mein Amt in jüngere Hände zu geben. Denn beim nächsten Mal wäre ich 83 Jahre alt. Und wer weiß, was dann noch möglich ist«, blickt der rüstige Leichtathlet, der zigmal das Deutsche Sportabzeichen abgelegt hat, in die Zukunft. Für die Schäffler hofft Schweiger, dass eine vor einiger Zeit entdeckte Schäfflerfigur aus Eisen bald einen Platz im »Schäfflerstüberl« des Hotels »Watzmann« findet.

Kritische Worte zur Olympiaablehnung

Der ehemalige Weltklasse-Skispringer Helmut Kurz ist nach wie vor sportlich topfit und wird auch im nächsten Jahr das Fußballtennis-Turnier zu Gunsten der Afrikahilfe durchführen. Kurz hofft darauf, dass er und seine Familie gesund bleiben und sparte, so wie man ihn kennt, auch nicht mit Kritik. »Wir sind bei Olympia gnadenlos durchgefallen, weil die Politiker so selbstsicher waren, dass ein Bürgerentscheid durchgehen würde. Doch die Politiker haben die Rechnung ohne das Volk gemacht«, bilanziert Helmut Kurz.

Silvester bei Freunden

Im Markt unterwegs war zwischen den Feiertagen auch der ehemalige Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, Oberst Alexander Sollfrank, mit Tochter Romy. Sollfrank wird Silvester bei Freunden in Berchtesgaden feiern. Ein eigenes Feuerwerk wird es bei der Familie Sollfrank nicht geben, weil der Oberst »Feuerwerke« in seiner militärischen Laufbahn oft genug erlebt hat.

Extrembergsteiger Thomas Huber wird ein Feuerwerk für die Kinder machen und sich ansonsten in der Oberau das Geschehen anschauen. Für sich und seine Familie erhofft Huber Gesundheit, alles andere komme von alleine. Seine Familie wird Thomas Huber mit einem Hirschgulasch erfreuen.

Touristenführer Walter Gruber von den Panorama-Tours in Salzburg feierte gestern mit 40 Freunden, darunter einige Berchtesgadener, seinen 70. Geburtstag. »Ich komme als Touristenführer seit 25 Jahren nach Berchtesgaden. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und noch ein paar Jahre den Gästen aus aller Welt die Schönheiten Berchtesgadens zeigen kann«, so Gruber, der ein großer Liebhaber von Australien ist und dort auch schon viele Monate verbracht hat.

Vater und Sohn Schröder haben sich voll und ganz dem Fußballsport verschrieben. Michael Schröder war einst ein hoffnungsvoller Skirennläufer, der jedoch, wie so viele andere, den »Cut« nicht geschafft hat. Doch Schröder hatte sich mit dem Fußball ein zweites Standbein geschaffen und spielt derzeit erfolgreich als Torhüter beim FC 04 Hallein in der Salzburger Liga, wo er schon viele Tore verhindert hat. Versicherungsmakler Klaus Schröder hat vor ein paar Jahren wieder mit dem nordischen Langlauf angefangen und freut sich auf Schnee und eine g‘führige Loipe am Aschauer Weiher. Als Krankenversicherer kennt er die Gebrechen der Menschen und hofft, weiterhin gesund und fit zu bleiben.

Ganz einfache und einleuchtende Ziele haben die Bedienungen und Kellner im Gasthaus »Goldener Bär«. Die Auszubildende Rosi Stangassinger möchte viele gute Noten in der Berufsschule schreiben.

Kellner Marcus Ragazzo freut sich auf einen Urlaub in der Toskana. Im Weiteren ist er immer auf der Suche nach ausgefallenen Uhren für seine Sammlung.

Michael Alman freut sich auf die Geburt seines zweiten Kindes.

Susi Mikusova möchte ebenso wie ihre Kollegin Eva Kaislerkova Sport treiben und öfter ihre Kinder in der Slowakei sehen. Die stets perfekt gestylte Eva sucht noch ihren Mann fürs Leben.

Oberkellner Rico Zentsch schließlich freut sich ebenfalls auf sein zweites Kind. Sein Haus unterhalb des Grünsteins und die Terrasse davor möchte er umbauen. Vor allem aber erhofft Zentsch für sich und seine Familie Gesundheit.

Die Familie des ehemaligen Chefs des Bundesgrenzschutzhauses auf Kühroint, Elmar Raab, genoss die vergangenen Tage in Berchtesgaden. Dem Langlauflehrer fehlt zum perfekten Winterglück allerdings noch der Schnee.

Geräucherte Aalruten

Feinste geräucherte Aalruten wollen sich die Familien von Franz Zechmeister und Reinold Esterl schmecken lassen. Gewässerwart Zechmeister vom Fischereiverein Berchtesgaden-Königssee räuchert die Fische in der Zuchtstelle am Kainbach selbst. Der ehemalige Bayernliga-Fußballer Esterl möchte im neuen Jahr abspecken und vor allem gesund bleiben.

Möglichst gut ringen

Der Ringer Anderl Hillebrand besuchte mit seiner Freundin Johanna Sunkler den Berchtesgadener Advent. Beide haben klare Vorstellungen vom neuen Jahr: Anderl möchte für die Ringerstaffel des TSV Berchtesgaden möglichst viele Punkte sammeln. Johanna will in ihrem Blumengeschäft in Unterstein mehr Blumen verkaufen als im vergangenen Jahr. Und natürlich drückt Johanna ihrem Anderl bei dessen Kämpfen beide Daumen.

Petra Hartmann und Miriam Fuchslechner wünschen sich auch beim Berchtesgadener Advent 2014 so nette Gäste wie in diesem Jahr. Sie betreiben einen Glühweinstand gegenüber vom Müller-Markt und hoffen darauf, dass dann endlich Schnee liegt: »Schnee gehört einfach zu einem Weihnachtsmarkt.«.

Ex-Bezirksliga-Torjäger Hans Stöckl führte seine Töchter aus, die sehr erfolgreich im Ski- und Fußballgeschäft waren und noch sind. Nadine sorgt beim SV Saaldorf in der Bayernliga für Tore und hofft im nächsten Jahr mit möglichst vielen Treffern die Liga zu halten.

Die erfolgreiche Skibergsteigerin Judith Graßl stand insgesamt an 13 Tagen in ihrem Adventskiosk und hat daher noch etwas Trainingsrückstand, den die Ramsauerin jedoch sicher bald aufholen wird.

Die Familie von Banker und CSU-Gemeinderat Hermann Lochschmied hatte Besuch aus Australien, wo ein Freund stolz sein Känguru am Jackenrevers präsentierte.