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»Haus der Berge« mit Gold prämiert

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Die Architekten Andreas Fichtner (r.) und Michael Butschkau (l.) vom Staatlichen Bauamt Traunstein freuen sich mit »Haus der Berge«-Chef Ulrich Brendel (2.v.l.) und Ausstellungsbauer Bernd Möller vom Atelier Brückner über den renommierten »Iconic Award 2014«.

Berchtesgaden – »Haus der Berge«-Chef Ulrich Brendel, hat allen Grund stolz zu sein. Vier bedeutende Auszeichnungen hat das »Haus der Berge« in den vergangenen Wochen erhalten, für weitere Preise ist das Zentrum nominiert. Höhepunkt war der Gewinn des »Famab Award 2014«, ein internationaler Architekturpreis für die beste thematische Ausstellung im Wettbewerb. »Das Haus der Berge ist ein echter Abräumer, wir freuen uns sehr über die tollen Auszeichnungen und Preise«, so Brendel. Nach dem Umbau ist die modernisierte Ausstellung »Vertikale Wildnis« ab heute, Samstag, wieder täglich geöffnet.


Auch dem Deutschen Rat für Formgebung (German Design Council) war das Berchtesgadener Nationalparkzentrum eine Auszeichnung wert. In der Kategorie »Interior« des renommierten »Iconic Award« erhielt die Ausstellung die Beurteilung »best of best«. Hinzu kommen eine Auszeichnung in Gold beim »Focus Open Award 2014«, dem internationalen Designpreis des Landes Baden- Württemberg, für die herausragende Ausstellungskonzeption sowie eine Bronzemedaille bei den »COMM Awards« in der Kategorie »Der Raum«.

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Doch auf den Lorbeeren mag sich Ulrich Brendel nicht ausruhen, im Gegenteil. »In den vergangenen zwei Wochen war die Ausstellung geschlossen, damit wir weitere Verbesserungen vornehmen können«, erläutert der 50-jährige Naturwissenschaftler und ergänzt: »Die Ausstellung präsentiert sich den Besuchern jetzt mit zahlreichen Neuigkeiten.« Zu viel verraten möchte der »Haus der Berge«-Chef allerdings nicht. Denn jeder sei dazu eingeladen, die neue »Vertikale Wildnis« persönlich zu erleben.

Basis für den Umbau waren die Ergebnisse einer Besucherbefragung durch die Agentur »psy.plan«, einem Institut für Architektur- und Umweltpsychologie aus Berlin. Seit Eröffnung im Mai 2013 haben über 370 000 Gäste das Nationalparkzentrum besucht, rund 2 000 davon wurden nach ihren Eindrücken und Einschätzungen befragt. Die nahezu durchweg positiven Rückmeldungen haben selbst »psy.plan« überrascht. Doch es gab auch konstruktive Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

»Auf Grundlage dieser Daten haben wir die Ausstellung gemeinsam mit unserem Ausstellungsbauer, dem Atelier Brückner verbessert«, verrät Brendel. So wurde vor allem der Bereich »Geologie« deutlich aufgepeppt, außerdem ist ein neuer Steinadler als Präparat in das Foyer eingezogen. Und in der Karsthöhle wird künftig auch das Thema »Felsritzungen« behandelt. »Als kleine Überraschung zur Wiedereröffnung haben wir uns ein Weihnachtsquiz einfallen lassen«, verrät Brendel. »Wer uns fünf Neuerungen in der Ausstellung konkret nennen kann, der nimmt an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen teil.« Teilnahmekarten gibt es vom 1. bis 23. Dezember an der Infotheke im Foyer.

Das »Haus der Berge« ist ab 29. November wieder täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, letzter Einlass in die Ausstellung ist um 16 Uhr. Auch »Spiesberger's Alpenküche« ist ab 29. November wieder geöffnet. fb

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