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Herberge für Abenteurer und Entdecker

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Arbeitsplatz: Für Skifahrer und Biker gibt es spezielle Bereiche. (Foto: Wechslinger)
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Die Zimmer sind modern und schlicht eingerichtet. (Foto: privat)

Schönau am Königssee – Obwohl dem Baubeginn des »Explorer Hotels« in Unterstein mit viel Wasser beim Aushub kein guter Start beschieden war, erfolgt heute der Startschuss für das vierte Hotel dieser Art in den Alpen. Bis ins Jahr 2020 sollen es 20 werden, erklärt die Erfinderin und Geschäftsführerin der Hotelkette, Katja Leveringhaus.


Das Angebot der vier »Explorer Hotels« in Oberstdorf, im Montafon, in Nesselwang und jetzt in Schönau am Königssee richtet sich an aktive, sportorientierte Gäste aller Alters - und Einkommensschichten, die in ihrem Urlaub in den Bergen die meiste Zeit in der Natur verbringen.

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Im Eingangsbereich findet sich neben der Rezeption ein Raum, in dem die Gäste ihre Ski präparieren und ihre Fahrräder richten können. Da es vor dem Hotel einen Räderwaschplatz gibt, können die Biker ihre »Drahtesel« oder wertvolle Skier in abschließbaren Boxenverstauen. Im Keller finden sich Räume für die Ausrüstungsgegenstände. Gegenüber der Rezeption ist der Frühstücksraum, wo sich die Sportler ihre Speisen selbst zubereiten können. Eine gemütliche Cocktailbar lädt nach einem anstrengenden Sporttag zu einem Absacker ein.

Auch die Zimmer sind funktionell und zweckmäßig eingerichtet. Zum Beispiel gibt es dort spezielle Ablagen für Sporttaschen. Ein Sport-Spa bietet mit Sauna, Infrarotkabine, Dampfbad und Fitnessraum Entspannungs- und Trainingsmöglichkeiten und eine Alternative bei schlechtem Wetter.

Das Management mit den Initiatoren und Geschäftsführern Katja Leveringhaus und Jürnjakob Reisigl hat sich die Nachhaltigkeit auf seine Fahnen geschrieben. Als Passivhotels sind die »Explorer Hotels« im wahrsten Sinne des Wortes Green Buildings, die nach dem ökonomisch nachhaltigen Prinzip betrieben werden. Das heißt: Minimierung der Energieverluste und Maximierung der Energiegewinne. Die Passivhäuser stoßen praktisch kein CO2 aus. Sie verwenden regenerative Energien, beziehen Biogas und erzeugen Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage. Wärmegewinne werden durch Spezialfenster und Wärmeabgaben von Gästen und Haushaltsgeräten maximal genutzt. Damit fällt die Energiebilanz des Hotels zu 100 Prozent klimaneutral aus, was bisher in der Hotellerie einzigartig ist. Christian Wechslinger