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Hingschaut'

3.1
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Berchtesgaden (ch) – Der Weg im Wald zwischen Waltenberger- und Salzbergstraße wird von Fußgängern gern genützt. Erst neulich von einer vierköpfigen Urlauberfamilie, die mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen talwärts wanderte. Jetzt ziert ein großer blutroter Fleck den Weg. Haben Jugendliche mit der Farb-Spraydose gespielt? Oder das Kunstblut für die Halloween-Party ausprobiert? Aber wären dann so viele Fliegen von der Flüssigkeit begeistert? Hat der Jäger sein blutiges Waidwerk mitten auf dem Weg verrichtet? Wenn ja, wer ist der Jagdberechtigte in diesem Revier? Vielleicht sollte man ihm sagen, dass er dazu einen Meter vom Weg abweichen könnte und nicht unbedingt den Platz vor der Bank wählen muss. Aber vielleicht weiß er ja gar nicht, dass in seinem Revier geschossen wurde. Das wäre dann Wilderei. Und wer ist zuständig für die Beantwortung solcher Fragen? Und dabei geht es doch nur darum, dass der Weg auch künftig von natursuchenden Urlaubern und einheimischen Spaziergängern ohne Grausen genutzt werden kann. (Fotos: von Chaulin)


 
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