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Hoch und heilig

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Zum BERGinale-Vortrag hatte Alpenschamane Rainer Limpöck (l.) auch seinen langjährigen Freund »Od*Chi« (r.) mitgebracht. Darüber freute sich auch Veranstalter Hans Klegraefe. Foto: Anzeiger/Marschner

Berchtesgaden – Lichterscheinungen, Untersbergmandln und sogar Ufos – es wurde abenteuerlich am Freitagabend beim Vortrag des Alpenschamanen Rainer Limpöck im Rahmen der BERGinale. In gemütlicher Runde lauschten die Zuschauer dem gebürtigen Bad Reichenhaller über seine langjährigen Erfahrungen und Begegnungen mit der »Anderswelt«.


In der Seele eines großen Berggeistes erkennt er sich selbst und die damit verbundenen Wunder der Natur. Die Wiederverzauberung der Welt beginnt für ihn an diesem Berg der Berge. »Es ist Zeit, wieder in die Magie und Wunderwelt der Natur einzutreten und sich verzaubern zu lassen«, sagt Limpöck und beschreibt, dass die Kontaktaufnahme zu den Berggeistern immer wieder zu beeindruckenden Resonanzen führt.

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An diesem Abend hatte er auch Leute mitgebracht, die den Zuschauern von ihren Begegnungen und sogar Heilungen an dem Kraftort erzählten. Auf den dargestellten Fotos gab es Lichterscheinungen, mögliche Ufos am Himmel und Höhlen zu bestaunen, aber auch beeindruckende Untersbergaufnahmen, die sein Freund Helmut Schöndorfer für ihn macht.

Wer selber einen magischen Moment erleben will, der sollte am 21. Juni oder am 15. August um 13 Uhr in die steinerne Kaser-Höhle (Mittagsscharte) gehen. Denn genau zu dieser Zeit öffnet sich angeblich ein »Zeitportal«. Scheint zu diesen Zeiten die Sonne, dann gelangen die Strahlen in die Höhle. Durch einen sogenannten Tagschlot wird die Höhle »erleuchtet«. »Für interessierte Berggeher sicher ein Erlebnis, zumal sich da auch viele Schamanen zum gemeinsamen Singen und Meditieren treffen«, so der Diplom-Sozialpädagoge.

Musikalisch begleitet wurde er bei seinem Vortrag von seinem langjährigen Freund »Od* Chi«. Mit viel Gefühl und Charme untermalte der Naturkünstler das Programm und verzauberte die Leute mit seinen Liedtexten und mitgebrachten Instrumenten. Er selbst ist ebenfalls sehr viel in der Natur des Unterberges unterwegs und spiegelt seine Erfahrungen davon in seiner Musik wider. Da passt sein Lebensmotto »Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr« wie die Faust aufs Auge. Susann Marschner