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Sie legten erfolgreich die Prüfung ab (v.l.): Markus Reischl, Markus Wörndl, Christian Oechsner, Sabine Neugebauer, Hans Huber, Maria Koch und Silvia Koch. Foto: privat

Hundeführerinnen bei Brauchbarkeitsprüfung und Lehrgang

Berchtesgadener Land – Wie jedes Jahr führte die Kreisgruppe Berchtesgadener Land unter Leitung des Hundeobmanns Andreas Wolf einen Vorbereitungskurs für die Brauchbarkeitsprüfung durch.


Es gibt Jagdarten, bei denen es gesetzlich vorgeschrieben ist, einen brauchbaren, sprich ausgebildeten, Jagdhund einzusetzen. Dies gilt besonders für die Nachsuche von verletztem Wild, wie es zum Beispiel bei Wildunfällen vorkommt.

Sieben Gespanne stellten sich dieses Jahr der anspruchsvollen Prüfung. Heuer fand der Kurs wieder regulär ab Ende April unter der Leitung von Andreas Wolf und seiner Assistenten Andreas Beyer, Mirko Lietz, Herbert Popp und Monika Wolf statt und Ende August erfolgte dann die Prüfung.

Die Palette der teilnehmende Hunde war wieder bunt gemischt: Markus Reischl mit seinem Deutsch Kurzhaar, Markus Wörndl mit seinem Deutsch Wachtelhund, Christian Oechsner mit seinem Labrador, Sabine Neugebauer, Hans Huber und Maria Koch mit ihren Kleinen Münsterländern sowie Silvia Koch mit ihrem Bayerischen Gebirgsschweißhund.

Erwähnenswert ist, dass Silvia Koch für die Ausbildung ihres Hundes extra die Jägerprüfung abgelegt hat, denn die Brauchbarkeitsprüfung darf nur ein Jäger mit seinem Hund machen. Als Richterobmann fungierte Richard Heinz mit seinen Mitrichtern Willi Kramer und Hans Fellner.

Bei anfänglich sehr regnerischem Wetter, das sich im Laufe der Prüfung nur zögerlich besserte, haben alle Gespanne mit durchweg sehr guten Leistungen bestanden. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass durch den Dauerregen die Arbeit der Schweißspuren über Nacht eine extreme Herausforderung für die Hunde war. Der Prüfungsleiter Andreas Wolf dankte den erleichterten Hundeführern, dass sie ihre Hunde mit viel Zeitaufwand für die einzelnen Fächer vorbereitet haben und gratulierte ihnen zum Bestehen der anspruchsvollen Prüfung.

Zum Abschluss dankte Hundeobmann Wolf einer Reihe von Personen, ohne deren Unterstützung eine solche umfassende Ausbildung nicht möglich wäre. So stellte der Revierleiter bei den Bayerischen Staatsforsten, Thomas Klein, die Revierflächen im Wiedmais zur Verfügung. Bei den Anschöringer Fischern wurde die Wasserarbeit geübt. Und die Anschöringer Bauern stellten ihre Wiesen für die Feldarbeit zur Verfügung.

Als Vertreter der Vorstandschaft der Kreisgruppe freuten sich in diesem Jahr sowohl der 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Berchtesgadener Land, Hans Berger, als auch die 1. Schriftführerin, Eva Stowasser, mit den Hundeführern über die bestandene Prüfung. Berger hatte auch ein kleines Präsent für alle Kursteilnehmer mitgebracht.

Die Hundeführer überreichten dann noch ihrem Kursleiter und allen Helfern ein praktisches Geschenk als Erinnerung an den Brauchbarkeitskurs 2022, über das sich alle sehr freuten. Der Lehrgang endete mit glücklichen Hundeführern und einer kleinen Feier im Freien.

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