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Im Gedenken an die verstorbenen Zöllner

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Pfarrer Martin Strasser aus Reit im Winkl zelebrierte den Berggottesdienst auf dem Pfaffenkegel in Erinnerung an den im Himalaya verunglückten Albert Hirschbichler sowie alle verstorbenen Zöllnerinnen und Zöllner. (Foto: B. Stanggassinger)

Schönau am Königssee – Bei herrlichem Wetter traf man sich am Sonntag auf dem Pfaffenkegel oberhalb des Stahlhauses zur 53. Zöllnerbergmesse. Das Kreuz war vor über 50 Jahren zur Erinnerung an den im Karakorum verunglückten Zöllner Albert Hirschbichler errichtet worden. Seiner gedenkt man bei der traditionellen Bergmesse genauso wie aller anderen verstorbenen Zöllner.


Der Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, Regierungsdirektor Robert Wörner, begrüßte die Messebesucher. Ein besonderer Gruß galt dem Leiter der Bundesfinanzdirektion Südost, Finanzpräsident Jürgen Hartlich.

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Den Gottesdienst zelebrierte der Reit im Winkler Pfarrer Martin Strasser. Musikalisch wurde die Messe von den Marktschellenberger Musikanten umrahmt. Florian Koller verlas am Ende des Gottesdienstes die Namen der im vergangen Jahr Verstorbenen 24 Kollegen aus dem Bereich des Hauptzollamts Rosenheim. Die Musikkapelle Marktschellenberg spielte das »Lied vom guten Kameraden«, die Zöllnerfahne wurde gesenkt und die Weihnachtsschützen schossen einen Ehrensalut. Oben am Kreuz legte Andreas Renoth einen Kranz nieder.

Im Stahlhaus spielten dann die Schellenberger Musikanten schneidig auf. Traditionsgemäß lud Florian Beierl, geschäftsführender Gesellschafter der Enzianbrennerei Grassl, auf dem Nachhauseweg in die Brennhütte am Priesberg zu Kaffee, Kuchen und einem Schnapserl ein. B. St.