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Im Gedenken an die verstorbenen Zöllner

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Pfarrer Martin Strasser zelebrierte den Gottesdienst auf dem Pfaffenkegel. (Fotos: B. Stanggassinger)
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Herzlicher Empfang an der Brennhütte (v.l.): Hans Scherer, Andreas Renoth, Monika Renoth, Hans Lindner, Petra, Martin und Heidi Beierl.

Schönau am Königssee – Glück mit dem Wetter hatte man am Sonntag bei der 54. Zöllnerbergmesse auf dem Pfaffenkegel. Zwar tröpfelte es bei Erreichen des Stahlhauses noch leicht, doch die Messe konnte bei trockener Witterung gefeiert werden. Zum Gottesdienst kamen dieses Jahr 42 Besucher vom Bayerischen Waldverein – Sektion Passau. Die Begrüßung übernahm der Leiter des Hauptzollamts Rosenheim, Regierungsdirektor Robert Wörner.


Das Kreuz auf dem Pfaffenkegel war vor mehr als 50 Jahren zur Erinnerung an den Kollegen Albert Hirschbichler errichtet worden, der auf einer Expedition in Pakistan ums Leben gekommen war. Den Gottesdienst zelebrierte der Reit im Winkler Pfarrer Martin Strasser.

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In seiner Predigt ging der Pfarrer auf das Jahr der Barmherzigkeit ein, das die katholische Kirche in diesem Jahr feiert. Musikalisch wurde die Messe von den Marktschellenberger Musikanten unter der Leitung von Florian Kranawetvogl umrahmt. Robert Wörner verlas am Ende des Gottesdienstes namentlich die verstorbenen Kollegen aus dem Bereich des Hauptzollamts Rosenheim und gedachte des heuer verstorbenen Josef Beierl von der Enzianbrennerei Grassl. Die Musikkapelle spielte das Lied vom guten Kameraden, die Zöllnerfahne wurde gesenkt und die Weihnachtsschützen schossen einen Ehrensalut.

Oben am Kreuz legte Andreas Renoth anschließend einen Kranz nieder. Man feierte im Stahlhaus und die Schellenberger Musikanten spielten schneidig auf. Traditionsgemäß lud Martin Beierl, geschäftsführender Gesellschafter der Enzianbrennerei Grassl, auf dem Nachhauseweg in die Brennhütte am Priesberg zu Kaffee, Kuchen und einem Schnapserl ein. Bernhard Stanggassinger