weather-image
15°

Im Land des Extempore

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Zu Besuch in der Galerie »LUX ART« von Giorgio Parovel in Triest (v.l.): Künstler Paolo Cervi, Gloria Neukamp, Evi Springl, Andi Bernegger, Lilly Schauerte, Galerist Giorgio Parovel und Kunstlehrer Peter Karger. Foto: privat

Berchtesgaden (cjd) – Nach einem erfolgreichen Extempore in Berchtesgaden im Sommer, an dessen Durchführung sich Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums der CJD Christophorusschulen Berchtesgaden beteiligt hatten, war es nun für sie an der Zeit, über den Tellerrand zu schauen und am großen Extempore in Groznjan, Istrien, teilzunehmen.


Bei dieser Exkursion standen nicht nur die Teilnahme am Extempore, sondern auch Besichtigungen der benachbarten Städte und Galerien unterschiedlichster Künstler auf dem Plan.

Anzeige

Der Samstagnachmittag wurde dem Malen und Zeichnen gewidmet, abends ging es dann ins nahe gelegene Triest. Dort besuchten die Schüler zuerst die Galerie »LUX ART« von Giorgio Parovel, wo sich ein Gespräch mit dem dort ausstellenden Künstler Paolo Cervi ergab, dem Fragen zur Bedeutung seiner Werke gestellt wurden. Danach bot sich die Gelegenheit, Triest ein wenig zu erkunden, wobei ein altes Café mit beeindruckender Innenarchitektur aus der Zeit des Jugendstils in Augenschein genommen wurde. Wieder in der Unterkunft in Buje angekommen, mussten noch so manche Kunstwerke vervollständigt oder überarbeitet werden. Am nächsten Tag fand die Ausstellung und Siegerehrung in Groznjan statt. Aufgrund strömenden Regens mussten die Werke in Hallen ausgestellt werden, nur wenige fanden draußen ein trockenes Plätzchen. Nach einem Rundgang durch die Galerien und Straßen Groznjans, bei dem einem das eine oder andere Kunstwerk besonders ins Auge fiel, ging es ins slowenische Piran, wo vor Kurzem das älteste Extempore der Region stattgefunden hatte und einige Werke, darunter auch das preisgekrönte Bild des CJD-Kunstlehrers Peter Karger, in der Stadt-Galerie ausgestellt waren.

Am Montag besuchten die Schüler das Atelier des bekannten Bujeser Künstlers und Schriftstellers Claudio Ugussi, welcher Beispiele seiner verschiedenen Maltechniken zeigte. Anschließend machten sie sich auf nach Umag. Zum Abschluss der Reise stand die Besichtigung von Piemonte auf dem Programm. Es fanden sich dort noch teilweise bewohnte Häuser und viele bellende Hunde, die meisten der Gebäude jedoch waren eingestürzt und hinterließen einen nachdenklichen Eindruck. Nach Piemonte ging es auf dem schnellsten Weg zur Autobahn und zurück nach Hause.