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Johannisfeuer am Hintersee

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Ein Feuer zu Ehren Johannes des Täufers. (Foto: B. Stanggassinger)

Ramsau – Ein prächtiges Johannisfeuer haben die Ramsauer am Sonntagabend am Hintersee entzündet. Zuvor feierten die Gläubigen eine Festmesse, die von Pfarrer Herwig Hoffmann zelebriert wurde.


Mesner Anton Votz sperrte die hölzerne Türe der Antoniuskapelle am Hintersee auf. So hatte man die Möglichkeit, das Innere der Kapelle genauer zu besichtigen. Bei versperrter Tür bietet sich nur ein spärlicher Blick durch ein Gitter.

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Zahlreiche Gläubige versammelten sich um die Kapelle, wobei eine halbe Straßenseite der Ortsdurchfahrt von Hintersee frei bleiben musste. Im Gedenken an die Geburt Johannes des Täufers zelebrierte Pfarrer Hoffmann eine Festmesse. Er bedauerte, dass die Musikkapelle Ramsau witterungsbedingt abgesagt hat.

In seiner Predigt sagte der Pfarrer, dass von der Natur her jetzt der Höhepunkt des Jahres ist. So werde es allerdings nicht bleiben. Man soll es feiern und genießen. Keiner braucht sich jedoch die Illusion machen, dass das Glück dauerhaft da ist und man das Glück gewaltsam herbeiführen kann. Diese Erfahrung machte auch Johannes der Täufer, auf dessen Lebenserfahrung der Geistliche näher einging. Zur Einkehr ging es anschließend in das Gasthaus »Seeklause«. Am Parkplatz des Gasthauses entzündete man kurze Zeit später ein Johannisfeuer. Bernhard Stanggassinger