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Jugendliche lösen Großeinsatz an der Eisenbahnbrücke in Bad Reichenhall aus

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Ein Fahrzeug der Feuerwehr
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Ein Fahrzeug der Feuerwehr. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv Foto: dpa

Zahlreiche Reichenhaller Einsatzkräfte von Feuerwehr, BRK und Polizei eilten am Freitag um 17.00 Uhr zur Eisenbahnbrücke in der Staufenbrücke.

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Zuvor war bei der Rettungsleitstelle ein Notruf eines Passanten eingegangen, dass jemand auf der Eisenbahnbrücke rumklettert und droht von der Brücke zu springen.

Wegen der möglichen Suizid- oder Unglücksgefahr rückte die Feuerwehr mit zahlreichen Fahrzeugen einschließlich des Leiterwagens aus. Drei Polizeifahrzeuge und der BRK-Rettungsdienst fuhren zum Einsatzort.

Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Notfall vorlag. Drei 18-jährige junge Männer aus Piding, hatten den günstigen Wasserstand der Saalach und die sommerlichen Wetterverhältnisse zu einer sportlichen Badeaktion genutzt.

Feuerwehr und Polizei konnten die drei bereits wieder am Saalachufer bei der Eisenbahnbrücke antreffen. Die drei berichteten von ihrem tollkühnen Vorhaben. Sie waren abwechselnd auf den Stützpfeiler der Brücke geklettert und außen auf dem schmalen Vorsprung der Eisenbrücke bis zur Brückenmitte balanciert. Von dort waren sie dann wiederholt ins Wasser gesprungen und wieder zum Ufer geschwommen.

Angesichts des großen Aufwands, den sie verursacht hatten, waren die jungen Männer besorgt betroffen und wurden von der Polizei eindringlich zu den möglichen Einsatzkosten belehrt. Der Bahnverkehr war verständigt und die ersten Maßnahmen nach dem Notfallplan waren eingeleitet worden.

Das unerlaubte Betreten von Bahn- und Gleisanlagen stellt eine Ordnungswidrigkeit nach der Eisenbahnbau- und Betriebsordnung dar und kann eine Geldbuße zur Folge haben. Die Polizei Bad Reichenhall übergab die Sachbearbeitung an die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei Freilassing.

D/Mo