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Kaum Einwände gegen geplantes Feriendörfchen am Hochschwarzeck

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Ramsau – Geschäftsleiter Martin Willeitner präsentierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Ramsau die Ergebnisse der ersten öffentlichen Bürger- und Behördenbeteiligung zum Bauvorhaben Ettlerlehen in Hochschwarzeck.


Der Inhaber plant, seine Pension um ein kleines Feriendörfchen mit fünf Chalets auf einer Fläche von 500 Quadratmetern zu erweitern. Die Häuschen sollen um das bereits bestehende Schwimmbecken angesiedelt werden. Stellplätze werden durch eine neue Tiefgarage am Haupthaus gesichert.

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»Aus der Bevölkerung haben wir keine Stellungnahme zu dem Bauvorhaben erhalten«, erläuterte Martin Willeitner, »von insgesamt 32 Behörden haben 19 Behörden ihr Einverständnis erklärt, neun Behörden haben nicht auf das Anschreiben geantwortet.«

Abgelehnt wird das Vorhaben von der Kreisgruppe des Bund Naturschutzes. »Die Äußerungen des BN sind erst nach Ablauf der Frist eingegangen, aus diesem Grund müssten sie eigentlich nicht mehr berücksichtigt werden, wir berücksichtigen sie aber trotzdem«, so Willeitner. Das Antwortschreiben der Kreisgruppe macht zudem deutlich, dass die Pläne nicht richtig interpretiert wurden: »Nicht jedes Chalet erhält eine eigene Tiefgarage und ein eigenes Schwimmbecken, da wurde wohl etwas falsch gelesen«, so der Ramsauer Geschäftsleiter weiter.

Hinweise und Einwände einzelner Behörden werden nun in die Planungen eingearbeitet, anschließend erfolgt eine weitere öffentliche Auslegung. Sollten auch in der zweiten Auslegung keine gravierenden Einwände abgegeben werden, kann der Gemeinderat Ramsau die Satzungsänderung des Flächennutzungsplans sowie den Bebauungsplan »Ettlerlehen« beschließen. Caroline Irlinger