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Kempinski Berchtesgaden feiert Einstand mit 500 Gästen

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Prominente und ihre Gastgeber bei der Eröffnungsparty des Kempinski Hotels Berchtesgaden (v.l.): Franjo und Verona Pooth, Nadine und Werner Müller sowie Thomas Hellmer. (Fotos: Kastner)
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Sportmoderator Waldemar Hartmann war mit seiner Frau Petra Wepper ins Kempinski Berchtesgaden gekommen.
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Topmodel Papis Loveday (l.) mit Hotelchef Werner Müller und dessen Frau Nadine.
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Michaela und Fedor Radmann hatten das befreundete Ehepaar Heidi und Franz Beckenbauer einmal mehr nach Berchtesgaden geholt.
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Ex-Fußballstar Lothar Matthäus und seine Frau Anastasia amüsierten sich in Berchtesgaden.
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Genossen einen lässigen Abend (v.l.): Modedesignerin Ophelia Blaimer mit den Moderatorinnen Daniela Vukovic und Alessandra Geissel.

Berchtesgaden – Es war ein Einstand nach Maß, den Kempinski am Freitagabend am Obersalzberg feierte. Nach der Übernahme des Fünf-Sterne-Hotels von Intercontinental führte sich die Luxushotelgruppe mit einer spektakulären Eröffnungsparty am neuen Standort in Berchtesgaden ein. Unter den rund 500 Gästen waren nicht nur viele Berchtesgadener, sondern auch zahlreiche Prominente aus Sport, Mode und Society. So hatten die Fußballlegenden Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus und Thomas Hellmer genauso ihren Spaß an dem rauschenden Fest wie das afrikanische Star-Model Papis Loveday, die Fernsehmoderatoren Verona Pooth und Waldemar Hartmann sowie verschiedene Fernsehschauspieler.


Ein wenig trafen bei der Eröffnungsparty schon zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite sah man viele Berchtesgadener, die – wie von Kempinski gewünscht – in Tracht gekommen waren. Auf der anderen Seite übertrumpften sich die Stars und Sternchen gegenseitig durch Kleidung, Ausschnitt, Frisur und Schminke. Und so brauchten die vielen anwesenden Fotografen von der Boulevardpresse die prominenten Gäste auch nicht lange zu bitten, bis sie sich vor der Fotowand mit Kempinski-Hintergrund dem Blitzlichtgewitter aussetzten. Gerne posierten auch Kempinski-Generalmanager Axel Ludwig aus München und der neue Berchtesgadener Hotelchef Werner Müller mit den prominenten Gästen. Verona und Franjo Pooth, die für den Sommer schon wieder am Obersalzberg gebucht haben, folgten professionell den Anweisungen der Fotografen und für das männliche Topmodel Papis Loveday gehört das Posieren ohnehin zum Geschäft. Nach Berchtesgaden war der Senegalese im schottischen Kilt gekommen und sorgte somit für großes Aufsehen.

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Fußballkenner unter sich

Während die Fernsehstars sich also den Fotografen stellten, hielten sich die Fußballlegenden im Hintergrund. Fußball-»Kaiser« Franz Beckenbauer mit Frau Heidi fachsimpelte in einer ruhigen Ecke lieber mit dem ehemaligen Profifußballer Thomas Hellmer, dem Berchtesgadener Sportmanager Fedor Radmann und seiner Frau Michaela sowie dem stellvertretenden Vorstand des FC Bayern München, Andreas Jung. Der Bus des deutschen Rekordmeisters parkte übrigens unübersehbar direkt vor dem Hoteleingang. Dagegen hatte sich der frühere Fußballprofi Lothar Matthäus – mit seiner aktuellen Frau Anastasia – lange Zeit ins hinterste Eck des Hotels zurückgezogen. Schließlich konnten ihn die Fotografen aber doch überzeugen, sich kurz der Bildpresse zu stellen. Immerhin war der Rekordnationalspieler vom Ambiente begeistert: »Hier ist definitiv einer der schönsten Plätze Europas. Das ist für mich Heimat.«

Unter den Gästen sah man unter anderen auch die Schauspieler Adrian Can, Doreen Dietel und Sophie Wepper, Tochter von Fritz Wepper, sowie die Fernsehmoderatoren Jan Herold, Marcus Fahn und Alessandra Geissel.

Grußwort des Hoteleigentümers

Die Grüße des Hoteleigentümers Bayerische Landesbank überbrachte in einer kurzen Ansprache Georg Jewgrafow, Aufsichtsratsvorsitzender des Berchtesgaden International Resorts. Er hob das Zwei-Säulen-Konzept des Freistaates hervor, das zum einen die touristische Nutzung des Obersalzbergs zum Ziel hat, und zum anderen an die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus auf dem Obersalzberg erinnern soll. »Kempinski ist es gelungen, innerhalb kurzer Zeit eine Atmosphäre zum Entspannen und Wohlfühlen zu schaffen, die zu Berchtesgaden und seiner Bergwelt passt«, lobte Jewgrafow und übergab an Generalmanager Axel Ludwig, der »mit diesem rauschenden Fest das spannendste Hotelprojekt Deutschlands« eröffnen wollte. Dass man dieses Projekt innerhalb von neun Monaten seit den ersten Gesprächen umsetzen konnte, ist für den Generalmanager auch ein Verdienst des gesamten Kempinski-Teams am Obersalzberg. Das bestehe zu 98 Prozent aus den bisherigen Hotelmitarbeitern.

Dass das Hotel künftig wesentlich lokaleren Bezug haben soll, betonten Chief Operating Officer Marcus van der Wal und Hotelchef Werner Müller. »Das Hotel soll lokaler, lockerer und uriger werden«, sagte Marcus van der Wal. Und Werner Müller zeigte sich bereits begeistert, wie herzlich er, seine Frau Nadine und Sohn Valentin in Berchtesgaden aufgenommen worden waren. »Ich habe hier schon viele nette Leute getroffen«, freute sich Müller.

Kulinarische Genüsse

Nach der Hotelsegnung durch Kaplan Gerhard Wiesheu und musikalischen Einlagen der Marktkapelle Berchtesgaden unter der Leitung von Erhard Moldan begab sich die Gesellschaft in den Gastronomiebereich, wo allerhand Überraschungen geboten waren. Für kulinarische Highlights sorgten Sternekoch Uli Heimann und Küchenchef Thomas Walter mit Unterstützung mehrerer Kempinski-Spitzenköche aus München, Wien, St. Moritz und Salzburg. Auch lokale Verstärkung hatte man sich geholt: »Windbeutelbaron« Hansi Ebner war genauso dabei wie Thomas Resch von der Fischzucht Stanggaß, das Berchtesgadener Hofbrauhaus und die Enzianbrennerei Graßl.

Während sich das Publikum den kulinarischen Genüssen hingab, startete auch schon das Unterhaltungsprogramm mit verschiedenen Künstlern. Unter anderem erlebte man den Schauspieler Mark Keller (»Alarm für Cobra 11« und »Tatort«), der mit seinem Sohn Aaron seine Qualitäten als Sänger unter Beweis stellte, und den Tenor Michael Kleitman. Wenig später füllte sich zu den Partyklängen von DJ Petko aus dem berühmten P1 in München die Tanzfläche und so mancher verpasste das letzte Shuttle nach München, das sich um 1 Uhr auf den Weg machte. Das soll aber niemand bedauert haben, denn in dieser Nacht gab es nicht einmal in der Landeshauptstadt eine bessere Party. Ulli Kastner