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Kirchenzug der Bergknappen

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Zahlreiche Besucher waren in den Markt gekommen, um die Bergknappen zu sehen. (Foto: Stanggassinger)

Berchtesgaden – Nach einem feierlichen Akt unter Tage stellten sich die Bergknappen beim Salzbergwerk zum Kirchenzug auf. Angeführt vom Trommlerzug und gefolgt von der Knappenkapelle marschierten die Bergleute über die Gollenbachbrücke, die Salzburgerstraße und das Nonntal zur Stiftskirche. Zahlreiche Zuschauer säumten den Schlossplatz. Das Lob- und Dankamt für die lebenden und verstorbenen Bergleute zelebrierte Pfarrer Thomas Frauenlob, Kaplan Gerhard Wiesheu und Diakon Karl Bodinger. Die Kirche war für diesen Anlass von Mesner Dirk Eggenweiler festlich geschmückt. Der Pfarrer meinte in seinen Eingangsworten, dass die Bergleute »besten Kontakt zu Petrus« hätten, so wird das Pfingstfest wettermäßig heller als es bisher war. Die Bergleute wüssten, was bei ihrer Arbeit im Berg Dunkelheit bedeutet, darum bitte man, »von Gott erleuchtet zu werden«, so der Pfarrer. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Knappschaftskapelle gestaltet. Im Anschluss führte der Festzug durch den historischen Markt Berchtesgaden bis zur Franziskanerkirche und den Bräuhausberg hinunter. Während des gesamten Kirchen- und Festzuges war ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehen mit dabei. Gesendet wird am 17. Juli um 19.45 Uhr unter dem Titel »Bayern feiern«. Bernhard Stanggassinger


 
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