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Klausbach macht Sorgen

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Havarie auf dem Hintersee: Die Boote des Fischereivereins Berchtesgaden-Königssee an der Anlegestelle Annerl konnten gerade noch vor dem Abtreiben bewahrt werden. Foto: privat

Ramsau – Auch in der Ramsau werden die Hochwasserschäden derzeit erfasst. Eine Schadenshöhe kann Kämmerer Alois Resch aber derzeit noch nicht nennen. Insgesamt sei es jedoch nicht so schlimm gekommen, wie anfangs befürchtet. »Die Schäden halten sich in Grenzen«, erklärt Resch. Im Wesentlichen gibt es drei Brennpunkte. Und zwar am Hintersee.


Am schlimmsten schaut es beim Klausbachgerinne aus. Die Wiederherstellung wird sich laut Resch zeit- und kostenintensiv gestalten. Ganz schön erwischt hat es auch die Seeklause. Inzwischen wurde aber ein provisorischer Übergang installiert. Eine endgültige Lösung wird aber erst im Herbst möglich sein. »Für einen neuen Übergang brauchen wir Niedrigwasser«, weiß Resch. Die Gemeinde geht allerdings davon aus, dass die Schäden in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt in den Griff zu bekommen sind.

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Das Hochwasser hat auch fünf Fußgängerbrücken zerstört. Zwei davon wurden von den Wassermassen einfach weggerissen und in den Hintersee geschwemmt. »Die haben wir uns aber wiedergeholt«, freut sich der Kämmerer. »Die hängen wir einfach wieder ein.«

Schäden haben die Fluten auch im Zauberwald angerichtet. Zudem ist beim Soleleitungsweg eine Mure abgegangen. Auch hier gibt es bereits einen provisorischen Übergang.

Große Schäden bei Privathaushalten sind der Ramsauer Gemeindeverwaltung nicht bekannt. Überschwemmte Keller habe es aber zahlreich gegeben. Christian Fischer