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Kontinuität bei der Ramsauer CSU

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Volle Unterstützung aus dem Ortsverband für die Kandidaturen von Richard Grassl junior (Mitte) und Michaela Kaniber: stellvertretender Vorsitzender Thomas Grassl (l.), Bürgermeister Herbert Gschoßmann (2.v.l.) und Ortsvorsitzender Sepp Maltan (r.). Foto: privat

Ramsau (csu) - »Es ist nunmehr die 57. Jahreshauptversammlung seit Gründung im Jahre 1956. Seitdem vertreten wir die Anliegen der Ramsauer Bevölkerung auf allen politischen Ebenen und setzen uns für die Belange unserer Heimatgemeinde ein.« Mit diesen Worten eröffnete der alte und zugleich neue Ortsvorsitzende Sepp Maltan die öffentliche CSU-Versammlung mit Neuwahlen im Gasthof »Oberwirt«. Sein besonderer Gruß galt der CSU-Kreisvorsitzenden und Direktkandidatin für den Bayerischen Landtag, Michaela Kaniber aus Bayerisch Gmain.


In einer Schweigeminute gedachte man insbesondere des im November 2012 verstorbenen CSU-Mitglieds Martin Schwab, des Gerstreit Martin.

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In ihrem Kassenbericht konnte Schatzmeisterin Christa Balthasar-Palzer auf eine positive Entwicklung des Kassenstandes verweisen. Ebenso ist die Mitgliederentwicklung erfreulich. Die Kassenprüferin Ingrid Schmitt bestätigte eine einwandfreie Buchführung und schlug die Entlastung vor.

Nach dem Motto »Stark vor Ort und dennoch gemeinsames Handeln im Talkessel« berichtete Sepp Maltan von regelmäßigen Treffen der Ortsverbände Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Marktschellenberg und Ramsau. »Im Talkessel ist sehr viel Positives in den letzten Jahren geschehen, insbesondere im Bereich Tourismus. Schlechtreden bringt gar nichts, sondern Vorschläge zu Problemstellungen wie beispielsweise bei der Watzmann Therme sind gefragt«, forderte Maltan.

Zudem freute sich der Ortsvorsitzende über das Engagement der Gemeindebürger an dem neuen Flächennutzungsplan. »Im Juli 2012 konnte der neue Arbeitskreis Flächennutzungsplan gegründet werden. Inzwischen beteiligen sich rund 15 Ramsauer Bürger an den regelmäßigen Zusammenkünften, wo es um die Zukunft unserer Gemeinde geht, das ist erfreulich.«

Erfreut ist Maltan auch, dass sich Bürgermeister Herbert Gschoßmann frühzeitig auf eine erneute Kandidatur zur Kommunalwahl 2014 festgelegt hat.

Positiv für Ramsau ist auch die Kandidatur von Richard Grassl junior, der sich um ein Amt für den Bezirkstag bemüht. Bereits in der Vergangenheit bewiesen zwei mittlerweile verstorbene Ramsauer ihr politisches Talent: Georg Grassl als Landtagsabgeordneter und Maria Maltan als Mitglied im Bezirkstag.

Die vom Geschäftsführer Michael Brandt im Anschluss geleiteten Neuwahlen ergaben keine wesentlichen Veränderungen. Lediglich Schriftführerin Birgit Gschoßmann und Kassenprüferin Ingrid Schmitt tauschten die Ämter (siehe Kasten). Für zehnjährige Treue zur CSU bedankte sich Sepp Maltan bei Anton Brandner, Franz Schwab und Andreas Keilhofer. Bereits 25 Jahre ist Josef Landthaler Mitglied im Ortsverband.

Abschließend berichtete Michaela Kaniber über ihre Beweggründe zur Kandidatur für den Bayerischen Landtag. Schwerpunkte für ihre Arbeit im Landkreis will sie in den Bereichen Landwirtschaft und Tourismus setzen.