weather-image
-1°

Kramperl und Zuschauer waren großteils brav

3.1
3.1
Bildtext einblenden
Ein positives Fazit zieht die Polizei nach dem Kramperllauf in Berchtesgaden. Obwohl sich Kramperl und Zuschauer insgesamt anständig verhielten, wird dennoch wegen einer Körperverletzung ermittelt. (Foto: Hünecke)

Berchtesgaden – Insgesamt positiv fällt aus Sicht der Polizei das Fazit zu den beiden Nikolaus- und Buttnmandltagen in Berchtesgaden aus. Reibungslos verlief am Montag der traditionelle Nikolausumzug der Bundeswehr. Neben kleineren Zwischenfällen kam es am Dienstagabend allerdings zu einer Körperverletzung.


Wie seit über 50 Jahren Brauch, zogen die Gebirgsjäger mit ihrem Nikolaus und seinen wilden Gesellen am Montagnachmittag von der Kaserne in der Strub bis in den Markt Berchtesgaden. Damit der Nikolaus mit seinen Buttnmandln samt Kutschen mit Musikanten und Engerln sowie Mulis der Tragtierkompanie sicher den Weg durch Berchtesgaden fand, sorgte die Polizei für ein verkehrssicheres Geleit. Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief der Umzug ohne jegliche Probleme.

Anzeige

Für die Abendstunden am Montag und Dienstag hatte die Berchtesgadener Polizei Unterstützung vom Einsatzzug Traunstein bekommen. Während der Montagabend ebenfalls reibungslos verlief, war die Polizei am Dienstagabend gefordert. Am 6. Dezember kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Beteiligten. Dabei dürfte ein Buttnmandl einen Besucher verletzt haben. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden eingeleitet. »Bis auf diesen Vorfall war das Verhalten der Buttnmandl nach unseren Erkenntnissen nicht zu beanstanden«, so die Polizei.

Ebenfalls am Dienstagabend wurde ein Schlüssel eines Golfcarts der Berchtesgadener Advent GmbH entwendet. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und bittet Zeugen, sich bei der Berchtesgadener Polizei unter Telefon 08652/94670 zu melden. Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden bei einem 18-Jährigen kleinere Mengen Cannabis aufgefunden. Den jungen Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. fb

- Anzeige -