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Kunterbuntes Chaos unterm Christbaum

Berchtesgaden - Eigentlich wollte die kleine Hexe Lisbet ja noch allerhand erledigen, bevor die Weihnachtshexe mit den Geschenken zum Christfest kommt - Plätzchen backen, Christbaum schmücken … Doch auch die Weihnachtshexe hat viel zu tun und liefert ihre kleine Nichte Trixi bei Lisbet ab, damit die auf sie aufpasst. Damit nimmt das kunterbunte Chaos seinen Anfang, welches das Ensemble »Theater Concept« auf die Bühne im Kongresshaus gezaubert hat.

Für Chaos sorgt die Nichte der Weihnachtshexe, Trixi.
Ende gut, alles gut. Das Ensemble »Theater Concept« mit der kleinen Hexe Lisbet (Susanne Schnizer), Musikhexe (Franziska Würzl), Weihnachtshexe (Manuela Bauer) und Trixi (Lilith Zikofsky; v.l.) Fotos: Anzeiger/tj

Zwar ist Weihnachten schon vorbei, dennoch sind viele Kinder mit ihren Eltern ins Kongresshaus gekommen, um zu sehen, was der kleinen Hexe bei ihrem Weihnachtsfest alles passiert. Und das ist eine Menge. Die kleine Trixi interessiert sich nämlich nur fürs Fliegen mit dem Besen, obwohl sie dafür noch viel zu jung ist und das Fliegen obendrein am Weihnachtsabend per Hexengesetz verboten ist. Natürlich entwischt sie Lisbet mit ihrem Besen.

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Die muss sich bei der Verfolgung einiges einfallen lassen, denn auch das Hexen ist am Weihnachtstag nicht erlaubt. So erlebt sie einiges an Zwischenfällen und die Kinder lernen viele Bewohner der Hexenwelt kennen, die Lieve Baeten in ihrem Buch »Die kleine Hexe feiert Weihnachten« erdacht hat. Die schokoladensüchtige Bärenhexe, die kreative Bastelhexe, die strenge Schulhexe, die bürokratieüberdrüssige Gerichtshexe - alle sorgen für allerlei Chaos, das am Ende - natürlich - gut ausgeht.

Das Ensemble präsentierte den jungen Zuschauern eine quietschbunte, laute, moderne und überdrehte Hexenwelt mit Musik, Klamauk, Spannung und Unterhaltung. Das Publikum wurde mit einbezogen, etwa beim gemeinsamen Singen mit der Musikhexe oder mit Geschenketipps für die Weihnachtshexe. Den Kindern hat die kurzweilige und spannende Aufführung gefallen und nicht wenige nutzten die Gelegenheit, das vierköpfige Ensemble von »Theater Concept« nach der Vorstellung noch kennenzulernen und sich »Hexenautogramme« zu sichern. tj