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Landschaftspflege und Bergsteigerdorf

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Auf ein bewegtes Jahr blickten die Mitglieder der Ramsauer CSU zurück (v.l.): Gemeinderat Andreas Bönsch, Geschäftsführer des Ortsverbands Michael Brandt, Markus Fröschl, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes Traunstein, Ortsbäuerin Katharina Brandner und Ortsvorsitzender und dritter Bürgermeister Sepp Maltan. (Foto: privat)

Ramsau – Die Mitglieder der Ramsauer CSU haben kürzlich während der Jahreshauptversammlung im Gasthof »Oberwirt« auf das letzte Jahr zurückgeblickt. Neu-Gemeinderat Andreas Bönsch berichtete zudem über seine Erfahrungen der letzten Monate.


Den ungewohnten Zeitpunkt erklärte der Ortsvorsitzende Sepp Maltan mit dem Hinweis, dass seit Herbst letzten Jahres vier Wahlen stattfanden und die Bürger mit Veranstaltungen und Versammlungen gesättigt gewesen seien.

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In einer Gedenkminute wurde zunächst an verstorbene Parteimitglieder, Altbürgermeister Hans Datzmann, Gründungsmitglied Alois Resch, Friedrich Lichtmannegger und Helmut Dunkel erinnert.

Auf ein bewegtes Jahr blickte Sepp Maltan zurück. Die Wahlen seien erfolgreich gewesen, der Ortsverband stehe auf solidem Fundament. Künftig solle das Augenmerk auf die gemeinsame Zusammenarbeit innerhalb des Talkessels gelegt werden.

Bürger beschäftigen sich mit erneuerbaren Energien

Erfreulich sei, dass kürzlich ein Verein gegründet wurde in dem sich fachkundige Bürger zusammengeschlossen haben, um sich über die Thematik der erneuerbaren Energien in der Ramsau Gedanken zu machen. »Wir als Ortsverband unterstützen diese Bürgerbewegung«, so Sepp Maltan.

Gemeinderat Andreas Bönsch schilderte seine Erfahrungen als neuer, junger Kommunalpolitiker. Er stellte die Bedeutung des Tourismus für die Gemeinde in den Vordergrund. Es sei notwendig, mit Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen und Ramsau-Urlaubern Abwechslung während ihres Aufenthaltes zu bieten.

Der Berg-Kurgarten habe sich positiv entwickelt und biete einen wunderbaren Rahmen. Die vielen Fernseh-Teams zeugten davon , dass die Ramsau ein beliebter Ort für TV-Drehs sei. »Diese bringen einen Werbeeffekt, der nicht zu bezahlen ist«, sagt Sepp Maltan.

Mit der Ramsau wolle man das erste Bergsteigerdorf in Deutschland werden. Evaluierungsgespräche habe es bereits gegeben. »Die Chancen sind gut«, so der Ortsvorsitzende.

Als Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes Traunstein berichtete Markus Fröschl aus der Praxis. Denn im Berchtesgadener Land soll ein vergleichbarer Verband gegründet werden. Finanziert werde der Traunsteiner Verband über Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse.

Informationen zur EU-Düngeverordnung

Ein weiteres Thema während der CSU-Jahreshauptversammlung war die neue EU-Düngeverordnung. Da die Wasserqualität schlechter werde, will die EU ein Düngeverbot ab einer Hangneigung von 15 Prozent. Die Ortsbäuerin Katharina Brandner versuchte den Anwesenden zu verdeutlichen, was dies in der Praxis, insbesondere auch für die Ramsauer Bauern, bedeuten würde.

Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann stellte dem Ortsverband ein gutes Zeugnis aus und bat darum, weiterhin aktiv und konstruktiv daran mitzuwirken, die Gemeinde nach vorne zu bringen. fb

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